Ein Bericht von Éforo stellt die Behauptung der argentinischen Regierung in Frage, dass die Abschaffung der offenen, gleichzeitigen und obligatorischen Vorwahlen (PASO) die Wahlkosten erheblich senken würde. Laut der Studie, obwohl die öffentlichen Wahlkosten im Jahr 2025 um 3% niedriger waren als im Jahr 2021 (als die PASO und die allgemeinen Wahlen stattfanden), ist diese Reduzierung minimal und erreicht nicht die von Minister Diego Santilli genannten 200 Millionen US-Dollar. Der Bericht hebt hervor, dass die hohen Logistikkosten der argentinischen Post, die im Jahr 2025 225.000 Millionen US-Dollar erreichten, einen großen Teil der Einsparungen aus der Abschaffung eines Wahltags absorbierten. Darüber hinaus weist die Studie darauf hin, dass bestimmte Ausgaben, wie der Druck der Stimmzettel und die Sicherheit, aufgrund von Faktoren wie der Implementierung der Einheitlichen Papier-Stimmzettel (BUP) gestiegen sind.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel kritisiert das Argument der Regierung über die steuerlichen Einsparungen, die sich aus der Beseitigung der PASO ergeben, was eine kritische Sichtweise auf die Regierung nahelegt.




