Ein verborgener Bericht von 2021 warnt vor schweren strukturellen Problemen in den Tunneln der M-30-Autobahn in Madrid, die 400 Millionen Euro für Reparaturen erfordern. Der Bericht, der von der Infrastrukturberatung LRA für Calle 30 durchgeführt wurde, wurde angeblich vor dem Stadtrat von Madrid verborgen, wodurch trotz der Ergebnisse keine Maßnahmen ergriffen wurden. Calle 30, die bis vor kurzem eine öffentlich-private Partnerschaft war, ist jetzt vollständig im Besitz des Staates, nachdem der Stadtrat den privaten Anteil erworben hat. Der Bericht hebt die Verschlechterung hervor, die bis zu 14% der Tunnellänge auf "mittlerem Schadensniveau" und 6% auf "schwerem" Niveau betrifft, wobei die Wasserinfiltration als Hauptursache identifiziert wurde. Während der Berater vergangene Wartungspraktiken und Designfehler während der Gallardón-Administration verantwortlich macht, entschuldigt er auch den privaten Wartungsvertrag Emesa, der jährliche Wartungsverträge im Wert von rund 30 Millionen Euro enthält.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der technischen Erkenntnisse und ihrer Auswirkungen dar und erkennt gleichzeitig die Komplexität der Verteilung der Verantwortung zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen an.




