Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gab bekannt, dass es die Nahrungsmittelhilfe im von Israel besetzten Westjordanland aufgrund schwerer Finanzierungsengpässe, die etwa 200.000 Menschen betreffen, um die Hälfte reduziert. In Gaza hat das WFP die Barhilfe für 375.000 Menschen bereits um 40% reduziert und gewarnt, dass weitere Kürzungen notwendig sein könnten, wenn keine neuen Mittel gesichert werden. Die Agentur benötigt dringend weitere 386 Millionen US-Dollar über sechs Monate, um 2 Millionen Menschen mit Nahrungsmittelunsicherheit in beiden Regionen zu unterstützen. Finanzierungsdefizite in Kombination mit wirtschaftlichen Abschwüngen, zunehmender Gewalt und eingeschränktem Zugang zu Land und Vieh haben die Nahrungsmittelunsicherheit verschlimmert. Das WFP stellte fest, dass 900.000 Menschen im Westjordanland jetzt ernährungsunsicher sind, wobei 76% der Haushalte Einkommensrückgänge erleben und ein Drittel keine nahrhafte Ernährung leisten kann.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die finanziellen Einschränkungen des WFP und deren Auswirkungen auf die humanitären Bemühungen im Westjordanland und im Gazastreifen.






