Ein neuer Ansatz für das Zeitmanagement ist entstanden, der die Bedeutung des Schutzes persönlicher Prioritäten betont, anstatt einfach Zeitpläne mit Aufgaben zu füllen. Das Konzept, bekannt als Zeitschirmung, wurde von der Neurowissenschaftlerin Anne-Laure Le Cunff eingeführt, die am King's College London arbeitet. Diese Methode ermutigt Einzelpersonen, ihre wichtigsten Ziele zu Beginn jeder Woche zu identifizieren und ihnen dedizierte Zeitblöcke zuzuweisen, ohne ihnen bestimmte Aufgaben zuzuweisen. Im Gegensatz zu traditionellen Zeitblocking-Techniken, die oft starre Aufgabenlisten beinhalten, ermöglicht die Zeitschirmung Flexibilität basierend auf Energieniveaus und kognitiver Kapazität.
Die Idee stellt die herkömmliche Weisheit in Bezug auf Produktivitätswerkzeuge und -methoden in Frage. Viele Menschen haben sich auf Apps, Matrizen und Blockplanung verlassen, um ihre Zeit zu verwalten, da sie glauben, dass diese Strategien allein die Effizienz steigern könnten. Die Forschung legt jedoch nahe, dass auch mit solchen Tools Unterbrechungen wie Meetings, E-Mails oder Benachrichtigungen häufig auftreten. Eine Studie von Microsoft WorkLab ergab, dass Arbeitnehmer, die digitale Tools verwenden, alle zwei Minuten unterbrochen werden, oft in Spitzenzeiten, wenn die Konzentration am höchsten ist. Diese Unterbrechungen können die Bemühungen, sich auf sinnvolle Arbeit zu konzentrieren, untergraben. Le Cunff argumentiert, dass das wahre Problem nicht in den Tools selbst liegt, sondern darin, wie wir unsere Zeit priorisieren.
Sie erklärt, dass das menschliche Gehirn bei der Aufrechterhaltung einer tiefen Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum Grenzen hat. Die Produktivität wird durch kognitive Engpässe eingeschränkt, was bedeutet, dass kontinuierliche Anstrengungen ohne Ruhe zu verminderten Erträgen führen. Statt diesen natürlichen Grenzen zu widerstehen, umarmt die Zeitschirmung sie. Sie erkennt an, dass einige Tage mehr Kreativität erfordern, andere mehr Routineaufgaben und wieder andere ruhige Reflexion oder sogar Inaktivität. Die Praxis umfasst drei Kernschritte. Erstens müssen Individuen ihren Zeitplan "verblinden", indem sie Zeit für ihre obersten Prioritäten vor Beginn der Woche reservieren.
Wenn unerwartete Anforderungen auftreten, sollte die Standardvorgabe sein, zu fragen, ob die neue Anforderung verschoben werden kann, anstatt automatisch bestehende Verpflichtungen zu opfern. Zweitens sollten sie Aktivitäten mit ihren Energieniveaus in Einklang bringen. Zum Beispiel könnten kreative Aufgaben am besten für Momente mit hoher Energie geeignet sein, während administrative Aufgaben in Zeiten anhaltender Konzentration erledigt werden könnten. Drittens muss die Erholungszeit geschützt werden. Schlafentzug und Burnout sind gut dokumentierte Probleme, aber viele Menschen opfern Ruhe, weil sie sich unproduktiv fühlen. Le Cunff besteht darauf, dass Pausen essenziell sind, um die langfristige Leistung aufrechtzuerhalten.
Diese Strategie steht im scharfen Gegensatz zu traditionellen Zeitmanagement-Ansätzen, die häufig eine konstante Aktivität betonen. Aus ihrer Sicht besteht das Ziel nicht darin, die Leistung zu maximieren, sondern sicherzustellen, dass das, was am wichtigsten ist, die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient.
Ein weiterer Grund ist, dass die Arbeitszeitsicherung in der Praxis als eine der wichtigsten Methoden der Arbeitszeitsicherung angesehen wird, da sie die Arbeitszeit in der Praxis als eine der wichtigsten Methoden der Arbeitszeitsicherung bezeichnet.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden