Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, forderte während eines Besuchs in Damaskus die sofortige Aufhebung aller Sanktionen, die Syrien während des Regimes des ehemaligen Führers Bashar al-Assad auferlegt wurden. Während er Fortschritte bei der Lockerung einiger Sanktionen anerkennt, betont Guterres die Notwendigkeit ihrer vollständigen Aufhebung, um eine wirtschaftliche Erholung zu ermöglichen. Syriens neue Führung, die im Dezember 2024 an die Macht kam, arbeitet daran, das Land nach über 13 Jahren Konflikt wieder aufzubauen. Westliche Nationen wie die USA haben die Sanktionen gelockert, aber die Vorsicht der Investoren bleibt aufgrund des Umfangs des erforderlichen Wiederaufbaus bestehen, der von der Weltbank auf 216 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Guterres betonte die Bedeutung der Unterstützung des syrischen Volkes, des Wiederaufbaus der Infrastruktur und der Erleichterung der Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen. Während seines Besuchs traf er sich mit syrischen Beamten, Friedenskrätern und Vertretern der Zivilgesellschaft, die das Vertrauen in den Übergang des Landes zu einer inklusiven Regierungsführung zum Ausdruck bringen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Guterres' Äußerungen und Handlungen objektiv, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen. Er berichtet über die Forderungen des UN-Chefs zur Aufhebung der Sanktionen und Syriens Bemühungen um den Wiederaufbau, wobei er gegebenenfalls die UN und die Weltbank zitiert.



