Wissenschaftler der University of Pennsylvania analysierten mit Hilfe künstlicher Intelligenz Peptide innerhalb von Prionen und entdeckten über 1.000 potenzielle Antibiotika-Kandidaten. Die Studie, die in "Nature Microbiology" veröffentlicht wurde, untersuchte Millionen von kurzen Peptidfragmenten aus Tausenden von Prion-Proteinen verschiedener Arten. Während Prionen dafür bekannt sind, tödliche neurodegenerative Krankheiten zu verursachen, bestehen sie aus Aminosäureketten, die Peptide genannt werden, von denen einige antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Das KI-System identifizierte 1.179 vielversprechende antibiotische Peptide, von denen 75 gegen 11 Bakterienstämme getestet wurden, darunter auch Antibiotika-resistente. Mindestens 59 zeigten Aktivität gegen Krankheitserreger und 42 zeigten starke Wirksamkeit bei niedrigen Konzentrationen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Forschung ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen und konzentriert sich auf faktische Entdeckungen und deren Auswirkungen auf die Medizin, ohne spezifische politische Agenden oder Ideologien zu fördern.





