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Großbritannien könnte der EU unter besonderen Bedingungen wieder beitreten, sagt der ehemalige Chefunterhändler für den Brexit
United Kingdom🏛️ PolitikMittevor 13 Tagen

Großbritannien könnte der EU unter besonderen Bedingungen wieder beitreten, sagt der ehemalige Chefunterhändler für den Brexit

Michel Barnier, der ehemalige Chefunterhändler für den Brexit, schlug vor, dass das Vereinigte Königreich möglicherweise unter ähnlichen Sonderbedingungen wie vor dem Brexit in die EU zurückkehren könnte. Er stellte fest, dass das Vereinigte Königreich nicht den Euro einführen oder dem Schengen-Reisebereich beitreten müsste. Barnier betonte, dass der Brexit zwar nicht allein für die derzeitigen Herausforderungen des Vereinigten Königreichs verantwortlich sei, sie jedoch verschärft habe.

Vor dem 10. Jahrestag des Brexit-Referendums am 23. Juni betonte Michel Barnier, dass das Vereinigte Königreich das Pfund behalten und außerhalb der Schengen-Reisebereichszone ohne Reisepass bleiben könnte, was frühere Behauptungen in Frage stellt, dass solche Bedingungen nach den EU-Vorschriften unmöglich sein könnten.

Seine Bemerkungen, die er während eines Interviews mit The Guardian vor einer Konferenz zum Gedenken an die Brexit-Abstimmung äußerte, haben das Interesse der Befürworter der Wiedereingliederung geweckt und Fragen über den zukünftigen Verlauf der Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU aufgeworfen.

Barnier wies darauf hin, dass fünf der 13 Länder, die seit 2004 der EU beigetreten sind, den Euro nicht übernommen haben, was darauf hindeutet, dass der Ausstieg aus der einheitlichen Währung und aus Schengen rechtlich machbar ist. Diese Haltung widerspricht den jüngsten Warnungen des polnischen Außenministers Radosław Sikorski, der davor warnte, dass das Vereinigte Königreich ähnliche "à la carte" Mitgliedschaftsprivilegien wie zuvor erhalten wird.

Der ehemalige französische Premierminister, der von 2017 bis 2020 als führender Brexit-Verhandlungsführer der EU tätig war, bekräftigte seine Überzeugung, dass das Vereinigte Königreich einen erheblichen Fehler beim Verlassen der EU begangen hat. Er zitierte die anhaltende wirtschaftliche Stagnation und die anhaltenden Herausforderungen in Bezug auf die Einwanderung als Beweis für die negativen Folgen des Brexit.

Barniers Kommentare kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU, da sich die beiden Seiten auf eine neue Runde von "Reset"-Gesprächen vorbereiten, die für den 22. Juli geplant ist. Diese Diskussionen zielen darauf ab, Handel, Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern, obwohl die Fortschritte aufgrund des gegenseitigen Misstrauens und unterschiedlicher Prioritäten langsam vorangekommen sind. Inzwischen bleibt die britische Innenpolitik volatil, da die bevorstehenden Nachwahlen in Makerfield das Führungsrennen innerhalb der Labour Party potenziell umgestalten könnten. Andy Burnham, ein Rivale von Starmer, hat gemischte Signale zum Wiedereintritt in die EU gezeigt und darauf hingewiesen, dass das Vereinigte Königreich in einer "permanenten Routine" gefangen sein könnte, wenn es sich weiterhin auf spaltende Debatten statt auf konstruktives Engagement konzentriert.

Barnier bekräftigte nicht nur die Möglichkeit eines raschen Wiedereintritts, sondern schlug auch die Schaffung eines Europäischen Rates für Sicherheit und Verteidigung vor, zu dem Nicht-EU-Länder wie das Vereinigte Königreich und Norwegen gehören würden. Diese Idee spiegelt eine breitere Vision einer verstärkten Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen wider, insbesondere angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen und der Notwendigkeit einer kollektiven Widerstandsfähigkeit gegen äußeren Druck.

Trotz dieser optimistischen Prognosen räumte Barnier ein, dass die britische Regierung wahrscheinlich eine beträchtliche Zeit benötigen würde, um die Wiedereingliederung in Erwägung zu ziehen. Er betonte, dass zwar der institutionelle Rahmen vorhanden sei, um einen schnellen Wiedereintritt zu erleichtern, der politische Wille, einen solchen Kurs zu verfolgen, jedoch unsicher sei.

Während sich das Vereinigte Königreich mit den langfristigen Folgen des Brexit auseinandersetzt, bieten Barniers Erkenntnisse sowohl Hoffnung als auch Vorsicht. Sie unterstreichen die Komplexität der EU-Mitgliedschaft und das Potenzial für ausgehandelte Vereinbarungen, betonen aber auch die anhaltenden Herausforderungen des Wiederaufbaus des Vertrauens und der Förderung der Einheit.

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5 Berichte

The Guardian (World) logoThe Guardian (World)UnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 70vor 18 Tagen
Zynisch, um an die Macht zu kommen: Michel Barnier über Boris Johnson, den Brexit und die Zukunft der EU

Michel Barnier reflektiert seine persönlichen Interaktionen mit dem Vater von Boris Johnson, Stanley Johnson, während eines Wochenendes in einem französischen Schloss. Er diskutiert Johnsons frühe Ansichten über den Brexit und stellt fest, dass Johnson zwar zunächst eher europäisch ausgerichtet war, sein Ansatz jedoch als pragmatisch und sogar zynisch im Streben nach Macht galt. Barnier kommentiert auch die laufenden Verhandlungen über den Brexit und die Zukunft der EU.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Michel Barniers Reflexionen über Boris Johnson und den Brexit, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu befürworten.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 70): Highly factual with detailed background on Barnier and Brexit negotiations. The tone includes subjective commentary like 'cynical to get power,' which affects objectivity.

The Guardian (World) logoThe Guardian (World)UnabhängigMitteFaktentreue 90Objektivität 70vor 18 Tagen
EU-Kommissar Michel Barnier: Großbritannien könnte Sonderbedingungen vor dem Brexit beibehalten, wenn es wieder in die EU eintritt

Michel Barnier, der ehemalige Chef-Brexit-Verhandlungsführer der EU, erklärte, dass das Vereinigte Königreich möglicherweise bestimmte Vor-Brexit-Vereinbarungen beibehalten könnte, wie das Halten des Pfunds und die Vermeidung der Schengen-Passfreien Zone, wenn es der EU wieder beitreten würde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Äußerungen von Michel Barnier, ohne offen pro- oder anti-EU-Perspektiven zu bevorzugen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 70): Accurate in reporting Barnier's statements on special terms and opt-outs. However, the tone leans slightly toward supporting pro-reentry views with phrases like 'boost to those who are campaigning.'

The Independent logoThe IndependentUnabhängigMitteFaktentreue 88Objektivität 68vor 17 Tagen
Großbritannien könnte der EU unter besonderen Bedingungen wieder beitreten, sagt der ehemalige Chefunterhändler für den Brexit

Michel Barnier, der ehemalige Chefunterhändler für den Brexit, schlug vor, dass das Vereinigte Königreich möglicherweise unter ähnlichen Sonderbedingungen wie vor dem Brexit in die EU zurückkehren könnte. Er stellte fest, dass das Vereinigte Königreich nicht den Euro einführen oder dem Schengen-Reisebereich beitreten müsste. Barnier betonte, dass der Brexit zwar nicht allein für die derzeitigen Herausforderungen des Vereinigten Königreichs verantwortlich sei, sie jedoch verschärft habe.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel werden die Äußerungen von Michel Barnier vorgestellt, die darauf hindeuten, dass der Brexit die Lage des Vereinigten Königreichs verschlechtert hat und dass der Wiedereintritt in die EU unter besonderen Bedingungen möglich sein könnte.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 88 · Objektivität 68): Consistent with other sources on special terms and opt-outs. Language like 'wrong choice' and 'problems more difficult because of Brexit' shows a clear pro-EU stance affecting neutrality.

The Guardian (World) logoThe Guardian (World)UnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 75vor 13 Tagen
Das Vereinigte Königreich könnte der EU nach einem "kurzen" Zeitplan wieder beitreten, wenn es wolle, sagt ein ehemaliger Brexit-Verhandlungsführer.

Der ehemalige EU-Brexit-Unterhändler Michel Barnier erklärte, dass das Vereinigte Königreich möglicherweise in einem "kurzen" Zeitrahmen der EU wieder beitreten könnte, wenn es dies wünschte, und verwies auf die bestehende regulatorische Angleichung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Er betonte, dass das Vereinigte Königreich zwar schnell wieder beitreten könnte, aber nicht die Aspekte des EU-Binnenmarktes, die als "vier Freiheiten" bekannt sind, selektiv übernehmen dürfe, einschließlich des freien Verkehrs von Arbeitskräften, Kapital, Dienstleistungen und Waren.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Aussagen von Michel Barnier objektiv dar und zitiert ihn unmittelbar, ohne offen eine politische Perspektive zu befürworten, und beschreibt sowohl das Potenzial für den Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in die EU als auch die Bedingungen, unter denen dies möglich ist, indem er ausgewogene Informationen ohne offensichtliche Voreingenommenheit liefert.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): Factual claims align with other sources, though some details like the 'European Council for Security and Defence' are speculative. Objectivity is somewhat compromised by phrases like 'it is so important to be together' suggesting advocacy.

Daily Mail logoDaily MailUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 65vor 18 Tagen
Der ehemalige EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, schlägt vor, dass das Vereinigte Königreich ein Jahrzehnt nach dem Rückzug aus dem Referendum unter "besonderen" Bedingungen wieder beitreten könnte.

Michel Barnier, der ehemalige Chef-Brexit-Verhandlungsführer der EU, schlägt vor, dass das Vereinigte Königreich zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum unter "speziellen" Bedingungen wieder in die EU eintreten könnte. Er erwähnt die Möglichkeit, dass das Vereinigte Königreich das Pfund behält und außerhalb der Schengen-Zone bleibt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Michel Barniers Kommentare objektiv, ohne offen das Vereinigte Königreich oder die EU zu bevorzugen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 65): Facts match other reports but includes biased language like 'made the wrong choice' and 'cold water on Sir Keir Starmer’s hopes,' indicating a pro-EU bias.

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