Die Ugandischen Staatsanwälte haben die Anklage gegen zwei Frauen fallen gelassen, die wegen Küssen in der Öffentlichkeit unter den strengen Gesetzen gegen Homosexualität des Landes verhaftet wurden. Die Frauen, beide in ihren 20ern, wurden im Februar verhaftet, nachdem Nachbarn sie den Behörden in der nördlichen Stadt Arua gemeldet hatten. Damals behauptete die Polizei, dass das Paar an "Homosexuellen-Orgien" beteiligt war, obwohl keine Beweise für eine solche Aktivität vorgelegt wurden. Der Direktor der Staatsanwaltschaft zog den Fall zurück, was zu Lob von Menschenrechtsaktivisten wie Frank Mugisha führte, die die Aufhebung des umstrittenen Anti-Homosexualitätsgesetzes von 2023 forderten. Das Gesetz, das Strafen wie lebenslange Haft und die Todesstrafe für bestimmte Straftaten vorsieht, hat internationale Kritik hervorgerufen und zu Sanktionen der Weltbank geführt, die später Mitte 2025 die Finanzierung wieder einführte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt das Ereignis sachlich dar und zitiert sowohl den Rückzug der Anklage durch die Staatsanwaltschaft als auch die Reaktionen von Menschenrechtsaktivisten.






