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UBS-Lohnumfrage – Schweizer Löhne steigen 2027 nur leicht
CH📈 KonjunkturProgressivÜbersehen von Konservativen

UBS-Lohnumfrage – Schweizer Löhne steigen 2027 nur leicht

Eine von UBS unter rund 400 Schweizer Unternehmen durchgeführte Umfrage deutet darauf hin, dass die durchschnittlichen Lohnsteigerungen in der Schweiz im Jahr 2027 voraussichtlich moderat ausfallen werden und im Durchschnitt nur 1,0 Prozent betragen. Bei einer erwarteten Inflation von 0,8 Prozent entspricht dies einem realen Lohnwachstum von lediglich 0,2 Prozent. Obwohl das Vertrauen in verschiedenen Sektoren gestiegen ist, bleibt die Entwicklung des Arbeitsmarktes aufgrund der geringen Inflationserwartungen und der konservativen Personalplanung vorsichtig. Der Energiesektor erwartet die höchsten Lohnsteigerungen mit 1,5 Prozent, während der Einzelhandel und die Uhrenindustrie mit geringeren Erhöhungen zwischen 0,7 und 0,8 Prozent rechnen. Die Ökonomen von UBS führen die zurückhaltende Lohnentwicklung auf eine sorgfältige Unternehmensplanung trotz verbesserter wirtschaftlicher Aussichten zurück, zusammen mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

3 Berichte

Le Temps logoLe TempsUnabhängig🔒Mitte
Schweizer Unternehmen planen für das Jahr 2027 Gehaltserhöhungen von 1%, während die Inflationsentwicklung weiterhin unsicher ist

Laut einer jährlichen Umfrage von UBS Global Wealth Management erwarten Schweizer Unternehmen im Durchschnitt eine Gehaltssteigerung von 1 Prozent für das Jahr 2027. Diese prognostizierte Erhöhung liegt leicht unter der geplanten Steigerung von 1,1 Prozent für das Jahr 2026. Die Umfrage wurde zwischen dem 7. und 30. September durchgeführt und umfasste 395 Unternehmen sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände aus 22 Branchen, die den Großteil der erwerbstätigen Bevölkerung der Schweiz repräsentieren. Die Ergebnisse wurden am Dienstag der Presse vorgestellt und unterstrichen die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Inflation.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert nüchterne statistische Daten einer Finanzinstitution, ohne dabei wertende Sprache zu verwenden, eine bestimmte Position zu beziehen oder relevante wirtschaftliche Zusammenhänge auszulassen.

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitte
UBS-Lohnumfrage – Schweizer Löhne steigen 2027 nur leicht

Eine von UBS unter rund 400 Schweizer Unternehmen durchgeführte Umfrage deutet darauf hin, dass die durchschnittlichen Lohnsteigerungen in der Schweiz im Jahr 2027 voraussichtlich moderat ausfallen werden und im Durchschnitt nur 1,0 Prozent betragen. Bei einer erwarteten Inflation von 0,8 Prozent entspricht dies einem realen Lohnwachstum von lediglich 0,2 Prozent. Obwohl das Vertrauen in verschiedenen Sektoren gestiegen ist, bleibt die Entwicklung des Arbeitsmarktes aufgrund der geringen Inflationserwartungen und der konservativen Personalplanung vorsichtig. Der Energiesektor erwartet die höchsten Lohnsteigerungen mit 1,5 Prozent, während der Einzelhandel und die Uhrenindustrie mit geringeren Erhöhungen zwischen 0,7 und 0,8 Prozent rechnen. Die Ökonomen von UBS führen die zurückhaltende Lohnentwicklung auf eine sorgfältige Unternehmensplanung trotz verbesserter wirtschaftlicher Aussichten zurück, zusammen mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht basiert ausschließlich auf Daten einer Umfrage einer Privatbank und verwendet neutrale Finanzbegriffe, ohne ideologische Kommentare oder parteiische Interpretationen einzubeziehen.

Blick logoBlickUnabhängigProgressiv
Nächstes Jahr gibts für Schweizer Angestellte schon wieder nur Mini-Lohnerhöhungen

Laut einer neuen Umfrage von UBS, die fast 400 Unternehmen einbezog, stehen Schweizer Arbeitnehmer im Jahr 2027 erneut vor geringfügigen Lohnerhöhungen. Die durchschnittliche geplante nominale Lohnsteigerung beträgt 1 Prozent, verglichen mit 1,1 Prozent in diesem Jahr. Nach Berücksichtigung der Inflation ergibt sich somit ein realer Lohnzuwachs von lediglich 0,2 Prozent. Dieser Wert liegt sowohl unter dem langfristigen Durchschnitt als auch unter dem erwarteten realen Wachstum für das Jahr 2026. Der Energiesektor plant die höchsten Erhöhungen mit 1,5 Prozent, was teilweise auf die erheblichen Gewinne zurückzuführen ist, die während des Konflikts im Iran erzielt wurden. Die Chemie-, Pharma- und Metallindustrie rechnen mit Erhöhungen von 1,2 Prozent.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Schlagzeile verwendet emotional aufgeladene Begriffe wie "Mini" und "Enttäuschung", während der Hauptteil niedrige Löhne als "bitter" und "gering" darstellt und dabei die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer stärker betont als die Gewinninteressen des Unternehmens.

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