Nach Angaben von Silvija Zagorec, Vize-Bürgermeisterin der Gemeinde Varaždinska županija, war das Unternehmen gesetzlich berechtigt, nicht gefährliche Abfälle im Rahmen zweier getrennter Genehmigungen zu behandeln, die 2015 und 2019 ausgestellt wurden. Die Genehmigungen wurden nach Vorlage aller erforderlichen Unterlagen, einschließlich einer Betriebsgenehmigung der Stadt Varaždin, die am Genehmigungsprozess beteiligt war, erteilt.
Das Projekt, das im Juni begonnen hat, soll 170 Tage dauern, wobei die öffentlichen Beschaffungen von der Staatsinspektion verwaltet werden. Die Situation wurde von Miroslav Marković, stellvertretendem Bürgermeister von Varaždin und Mitglied der Sozialdemokratischen Partei (SDP), kritisiert. Er beschuldigte die Behörden, die Arbeiten von Tipos Resurs nicht angemessen zu überwachen, obwohl wiederholte Inspektionen Unregelmäßigkeiten aufdeckten.
Obwohl die ursprüngliche Genehmigung im Januar 2019 wegen dieser Verstöße widerrufen wurde, wurde im Februar desselben Jahres eine neue Genehmigung erteilt, die eine höhere Kapazität von 10.000 Tonnen ermöglichte. Marković argumentierte, dass diese Erweiterung ohne ordnungsgemäße Aufsicht möglich wurde, was zu anhaltenden illegalen Dumpingpraktiken führte. Er behauptete weiter, dass einige der in der Anlage verarbeiteten Abfälle vor dem Eintritt in das System unsachgemäß behandelt worden waren, einschließlich gefährlicher Materialien aus Italien und Slowenien. Diese Materialien wurden angeblich zerkleinert und an andere Orte transportiert.
Marković betonte, dass die Abfälle bis 2024 vor Ort blieben, versteckt hinter provisorischen Barrieren, die die öffentliche Sichtbarkeit verhinderten. Er beschrieb den Vorgang als eine Form der kontrollierten Verheimlichung und schlug vor, dass das Unternehmen bewusste Schritte unternommen habe, um der Kontrolle zu entgehen. Marković forderte eine unabhängige Analyse der derzeit am Standort vorhandenen Abfälle und drängte den Chefstaatsanwalt, die Ergebnisse der Untersuchung zu veröffentlichen. Er behauptete, dass der Mangel an Transparenz und Rechenschaftspflicht innerhalb des Systems das Problem jahrelang aufrecht erhalten habe.
In seinen Äußerungen kritisierte er politische Funktionäre und beschuldigte sie der Mittäterschaft in der Angelegenheit, insbesondere verwies er auf frühere Ernennungen und ihren potenziellen Einfluss auf regulatorische Entscheidungen.
Sie betonte, dass sich die Rolle des Ministeriums auf die Überwachung von Fällen beschränkt, in denen Abfälle Anzeigeverfahren durchlaufen hatten, was auf die aktuelle Situation nicht zutrifft. Vučković hob den breiteren Kontext der landesweiten Abfallbewirtschaftung hervor und zitierte mehrere von illegalen Deponien betroffene Standorte in ganz Kroatien. Sie stellte fest, dass die Regierung zwar Reinigungen eingeleitet hat, die Fortschritte jedoch langsam waren, da viele Bereiche noch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erfordern. Sie erkannte an, dass es schwierig ist, schnelle Ergebnisse zu erzielen, insbesondere angesichts der Komplexität des Umgangs mit heterogenen Abfällen.
Sie äußerte jedoch Vertrauen, dass die Bemühungen fortgesetzt werden würden, und betonte die Notwendigkeit gründlicher Analysen und transparenter Prozesse. Die Kontroverse um Tipos Resurs unterstreicht tiefere systemische Probleme in der Abfallwirtschaft und der Durchsetzung. Während die lokalen Behörden behaupten, dass die Genehmigungen rechtmäßig erteilt wurden, argumentieren Kritiker, dass eine unzureichende Aufsicht es ermöglichte, dass Verstöße unkontrolliert fortbestehen.
Das Ergebnis der laufenden Untersuchungen und künftige politische Reformen werden wahrscheinlich bestimmen, wie solche Fälle in Zukunft behandelt werden.
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