Der US-Dollar ging am Montag gegenüber dem japanischen Yen deutlich zurück, nachdem der US-Präsident Donald Trump und der japanische Finanzminister Satsuki Katayama bestätigt hatten, dass beide Nationen auf den Devisenmärkten eingegriffen hatten. Vor der Intervention hatte sich der Dollar über 163 Yen gehandelt und erreichte 40-Jahreshöchststände, fiel aber nach der koordinierten Aktion auf rund 156,34 Yen. Die Schwäche des Yen hat infolge hoher Importkosten zu Inflationsdruck in Japan geführt. Trump begründete die Intervention als Zeichen starker bilateraler finanzieller Beziehungen und als "Zeichen der Freundschaft", während das japanische Finanzministerium erklärte, dass der Schritt darauf abzielte, der übermäßigen Volatilität des Yen entgegenzuwirken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel ein politisch sensibles wirtschaftliches Thema der Beziehungen zwischen den USA und Japan diskutiert, bleibt die Gestaltung ausgeglichen.





