Das kroatische Ministerium für Justiz, Verwaltung und digitale Transformation hat zwei neue Gesetzesentwürfe vorgelegt, die voraussichtlich 2027 verabschiedet werden sollen und darauf abzielen, den Schutz von Kindern zu verbessern. Das erste Gesetz konzentriert sich auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen in digitalen Umgebungen durch die Einführung von Altersverifikationsmechanismen, die Reduzierung der Exposition gegenüber schädlichen Inhalten und die Förderung der digitalen Kompetenz, wobei es sich an den Richtlinien der Europäischen Union orientiert. Das zweite Gesetz sieht die Einrichtung eines nationalen "Kinderhauses" nach dem Vorbild des "Barnahus" vor, das gerichtliche, soziale und medizinische Dienstleistungen unter einem Dach zusammenführt, um kindlichen Opfern von Gewalt zu helfen und eine erneute Viktimisierung im Rahmen von Gerichtsverfahren zu verhindern. Diese Gesetzesinitiativen sind Teil eines umfassenderen Plans, der etwa fünfzehn Gesetzesentwürfe umfasst, die für das kommende Jahr geplant sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über geplante Gesetze, verwendet dabei eine formelle Sprache und bezieht sich auf offizielle Ministeriumsdokumente sowie EU-Empfehlungen, ohne dabei wertende Formulierungen zu verwenden oder gegensätzliche Meinungen darzustellen.




