Ein britischer Pilot überlebte eine Kollision zwischen zwei Feuerwehrhubschraubern, die im Westen Griechenlands mit Waldbränden kämpften. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Psatha, etwa 65 Kilometer westlich von Athen, während einer Luftfeuerwehroperation am Sonntag. Zwei Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben bei dem Absturz, einer ein griechischer Feuerwehr-Verbindungsbeamter und der andere ein dänischer Pilot, während ein britischer Pilot und ein griechischer Besatzungsmitglied des anderen Hubschraubers mit leichten Verletzungen überlebten.
Auf dem Video wurde der Moment festgehalten, in dem ein Hubschrauber die Rotoren des anderen traf und in Flammen aufging, bevor er in eine Schlucht stürzte. Der zweite Hubschrauber schaffte es, eine Notlandung durchzuführen. Nach Angaben des griechischen Feuerwehrdienstes waren beide Hubschrauber Bell-Modelle, die von einer australischen Firma, McDermott Aviation, gemietet wurden und vom Militärflughafen Elefsina gestartet waren. Der Absturz trug zu einer wachsenden Zahl von Waldbränden bei, die allein in diesem Monat bereits drei Leben gefordert haben. Anfang der Woche starben zwei Feuerwehrleute auf Kreta und ein Dritter auf dem Peloponnes.
Die Behörden bestätigten, dass der britische Pilot nicht Teil eines bilateralen Austauschprogramms zwischen Griechenland und dem Vereinigten Königreich war, sondern privat beschäftigt war. Der überlebende Pilot und ein griechisches Besatzungsmitglied wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert, ohne dass ernsthafte Komplikationen gemeldet wurden.
Der Premierminister betonte die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Unterstützung für die von den Waldbränden betroffenen Menschen, einschließlich der Familien der Verstorbenen. Die Waldbrände haben auch die Aufmerksamkeit auf breitere Umweltbelange gelenkt, wobei Experten die erhöhte Häufigkeit und Intensität solcher Katastrophen mit dem Klimawandel in Verbindung bringen.
Im letzten Winter führten milde und nasse Bedingungen zu einem reichlichen Vegetationswachstum, das seitdem aufgrund längerer Hitzeperioden ausgetrocknet ist und ideale Bedingungen für die schnelle Ausbreitung von Bränden geschaffen hat. Dieses Muster wurde in ganz Europa beobachtet, wo Länder wie Spanien und Frankreich in den letzten Wochen auch mit erheblichen Waldbränden konfrontiert waren. Als Reaktion auf die eskalierende Krise haben die Behörden in mehreren Gebieten, darunter Kandili, Agia Skepi und Toutouli, Evakuierungsbefehle erlassen, da der Rauch die Bergregionen umhüllte.
Die Situation hat die Befürchtungen vor potenziellen sekundären Gefahren geweckt und die Brandbekämpfungsbemühungen noch komplizierter gemacht. Während die Such- und Rettungsaktion fortgesetzt wird, konzentrieren sich die Beamten weiterhin auf die Eindämmung der Brände und die Gewährleistung der Sicherheit der Bewohner in den betroffenen Gebieten. Der Vorfall dient als eine deutliche Erinnerung an die Gefahren, denen sich diejenigen gegenübersehen, die bei der Bekämpfung von Waldbränden arbeiten, insbesondere unter zunehmend volatilen Wetterbedingungen.
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