Zwei Kinder in China starben infolge von Gen-Editing-Studien, was Bedenken hinsichtlich der Aufsicht und der ethischen Standards im biomedizinischen Sektor des Landes aufkommen ließ. Ein in Shanghai ansässiges Gen-Editing-Unternehmen, HuidaGene Therapeutics, berichtete über den Tod eines Jungen während einer Studie im Jahr 2025, während eine Untersuchung von Science and Retraction Watch den Tod eines sechsjährigen Mädchens im März 2024 nach einer anderen experimentellen Therapie enthüllte. Die Studie des Mädchens wurde vom Neurowissenschaftler Zilong Qiu an der Shanghai Jiao Tong University und dem Kliniker Yongguo Yu am Xinhua Hospital geleitet. Die Universität leitete eine Untersuchung der Studie und einer damit verbundenen präklinischen Studie, die in Nature veröffentlicht wurde. Forscher und Ethiker argumentieren, dass die Studien ethische Verstöße und mangelnde Transparenz beinhalteten, was die Glaubwürdigkeit der chinesischen wissenschaftlichen Institutionen möglicherweise schwächte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die Kontroverse um die Gene-Editing-Prozesse und zitiert mehrere Perspektiven, darunter die von Forschern, Ethikern und Rechtswissenschaftlern.





