Das Kreuzfahrtschiff "Od Atine do Venecije", das von Atlantis Events organisiert wurde, wurde von den lokalen Behörden mit Bedenken hinsichtlich "moralischer Standards" und "Familienwerten" in türkische Häfen, insbesondere Kuşadası, verweigert. Das Schiff, das im Besitz von Virgin Voyages war, sollte vor der Weiterreise nach Istanbul in Kuşadası anhalten, wurde jedoch aufgrund dieser Entscheidung nach Kairo, Ägypten und Kreta, Griechenland, umgeleitet. Die Kreuzfahrt besteht hauptsächlich aus amerikanischen LGBTQ + -Reisenden, und der CEO des Unternehmens, Rich Campbell, äußerte Schock und Besorgnis über die Haltung der Türkei und betonte, dass die Gruppe nicht politisch motiviert ist, sondern einfach nur Freizeit sucht. Dieser Reisevorfall stimmt mit breiteren Einschränkungen der Sichtbarkeit von LGBTQ + in der Türkei überein, einschließlich der Pride-Paraden in Istanbul seit 2015.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die Verweigerung der Kreuzfahrt als ungerechte Einschränkung, die auf diskriminierenden "moralischen Standards" beruht, und hebt die Sensibilität der Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft hervor.






