Der türkische Innenminister Mustafa Çiftçi besuchte die Hauptstadt Georgiens, Tiflis, um die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität zu diskutieren. Während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem georgischen Innenminister Sulkhan Tamazaşvili betonte Çiftçi, dass kriminelle Organisationen der neuen Generation Grenzübergänge ausnutzen, um der Justiz zu entgehen, und sich auf digitale Technologien verlassen, um Verbrechen wie Cyberbetrug, Drogenhandel und Erpressung zu begehen. Er stellte fest, dass 866 Personen durch bilaterale Bemühungen ausgeliefert oder deportiert wurden, wobei allein in diesem Jahr 438 Fälle registriert wurden. Beide Minister betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung der transnationalen Kriminalität, einschließlich der irregulären Migration, und diskutierten über die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Polizeikoordination.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die bilaterale Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Georgien bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität mit Schwerpunkt auf gemeinsamen Herausforderungen und gemeinsamen Lösungen.

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