Der türkische Außenminister Hakan Fidan äußerte sich besorgt über den Mangel an internationalem Druck auf Israel, mehr humanitäre Hilfe für die Palästinenser in Gaza zuzulassen. In einem Interview mit The National stellte Fidan fest, dass sich die globale Aufmerksamkeit aufgrund der Konflikte im Golf verschoben hat und die Notwendigkeit verstärkter diplomatischer Bemühungen gegen Israel betonte. Er erkannte die Rolle des Friedensrats von Trump bei der Beendigung des Völkermords an, kritisierte jedoch das Versagen, Hilfspflichtversprechen zu erfüllen. Fidan sprach auch über die Spannungen mit dem Iran und erklärte, dass der Waffenstillstand trotz der Behauptungen seiner Beendigung unversehrt bleibt, unter Berufung auf Kommunikationsprobleme über die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. In Bezug auf die Beziehungen zu Israel wies er die Befürchtungen eines offenen Konflikts zurück, beschuldigte aber den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und seine Unterstützer vor der Schaffung eines "äußeren Feindes" vor den Wahlen und warnte davor, dass die aktuelle israelische Politik Risiken über die nationalen Grenzen hinaus birgt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Kritik der Türkei an Israel als berechtigtes Anliegen für das Wohlergehen der Palästinenser und beschuldigt die israelischen Führer der Manipulation von Erzählungen für den innenpolitischen Gewinn.





