Der türkisch-zyprische Außenminister Tahsin Ertuğruloğlu erklärte, dass Ankaras Interventionsrechte im Rahmen des Garantievertrags von 1960 für die Sicherheit der türkischen Zyprioten unerlässlich sind und dass jede Vereinbarung, die ihren Verzicht erfordert, inakzeptabel ist. Der Minister kritisierte die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UNO und die EU, weil sie die griechisch-zyprische Regierung als die einzige legitime Autorität anerkennen und die Wahrnehmung der türkischen Zyprioten als Minderheit aufrechterhalten. Er argumentierte, dass der Zypern-Streit grundsätzlich eine Frage des Status ist und nicht des Territoriums, und dass der anhaltende Stillstand aus diesen historischen Fehlschritten resultiert. Die Kommentare kommen inmitten der Vorbereitungen für einen seltenen Besuch des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres in Zypern, der seinen ersten solchen Besuch seit über 16 Jahren markiert.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert den Zypernstreit als eine Frage von Status und Souveränität und betont die Ansprüche der türkischen Zyprioten und kritisiert die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UNO und die EU, wegen ihrer vermeintlichen Voreingenommenheit.




