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Türkische Nationalisten „Graue Wölfe“: Wo Rechtsextremismus und Fundamentalismus verschmelzen
Germany🏛️ PolitikProgressivvor 4 Tagen

Türkische Nationalisten „Graue Wölfe“: Wo Rechtsextremismus und Fundamentalismus verschmelzen

Der Artikel befasst sich mit der zunehmenden Schnittstelle zwischen rechtsextremem Extremismus und religiösem Fundamentalismus unter türkischen Nationalisten in Deutschland, insbesondere mit der Bewegung der "Grauen Wölfe". Ein neuer Bericht der Organisation KN:IX Connect hebt hervor, wie diese Gruppen zunehmend islamistische Ideen einbeziehen, um konservative Teile der Gesellschaft zu mobilisieren, die sonst schwer zu erreichen sind. Der Bericht warnt davor, dass diese Konvergenz oft von Sicherheitsbehörden und der Öffentlichkeit übersehen wird, was zu einer Unterschätzung der Bedrohung führt. Die Grauen Wölfe, bekannt für ihre ultranationalistischen Ansichten, sind mit dem organisierten Verbrechen verbunden und haben ethnische Minderheiten wie Alevis, Kurden und Armenier sowie Juden ins Visier genommen. Zu den jüngsten Vorfällen gehören Angriffe auf kurdische Gemeinden und die Schändung eines Alevitischen Friedhofs in Kiel.

Die türkischen Nationalisten, die als "graue Wölfe" bekannt sind, vermischen zunehmend rechtsextremen Extremismus mit islamischem Fundamentalismus, so ein neuer Bericht, der von der deutschen anti-islamistischen Organisation KN:IX Connect veröffentlicht wurde. Der Bericht hebt hervor, wie diese Gruppen, die seit langem mit ultranationalistischen Ideologien in Verbindung gebracht werden, religiöse Rhetorik einbauen, um konservative Segmente der Gesellschaft anzuziehen, die sonst außerhalb ihres Einflusses bleiben könnten. Diese Konvergenz stellt eine komplexe Herausforderung für Sicherheitsbehörden und den öffentlichen Diskurs in Deutschland dar.

Der Bericht stellt fest, dass viele in der deutschen Öffentlichkeit und Strafverfolgungsbehörden den rechtsextremen Extremismus und die islamistischen Bewegungen immer noch als separate Phänomene betrachten, die Realität jedoch mehr miteinander verflochten ist. Laut Maida Ganević, einer der Autoren des Berichts, gibt es zahlreiche Überschneidungen zwischen den beiden Ideologien. Religiöse Botschaften sind zu einem Werkzeug geworden, um Gemeinschaften zu mobilisieren, die traditionell nur schwer über nationalistische Plattformen zu erreichen sind. Diese Strategie ermöglicht es den Grauen Wölfen, ihren Einfluss über rein ethnische oder nationalistische Grenzen hinaus auszudehnen.

Nach Schätzungen der Sicherheitsbehörden zählt die Gruppe rund 13.000 Mitglieder, einige Berichte gehen jedoch davon aus, dass die Zahl bis zu 18.000 betragen könnte.

Sie sehen die türkische Version des Islams als die höchste Form des religiösen Ausdrucks vor, was sie sowohl gegen ethnische Minderheiten als auch gegen religiöse Gruppen positioniert, die sich von der dominierenden türkischen muslimischen Identität unterscheiden.

Der Bericht zitiert mehrere Fälle von Drohungen gegen Politiker nach der Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch das deutsche Parlament im Jahr 2016. Juden sind ein weiteres prominentes Ziel, wobei der Antisemitismus als gemeinsame Erzählung sowohl in islamistischen als auch in nationalistischen Kreisen verwendet wird. Der Bericht verfolgt dieses Gefühl auf historische Spannungen im Osmanischen Reich zurück und verknüpft es mit einer Tradition antijüdischer Gefühle, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Miriam Uludoğan-Heß, eine andere Autorin des Berichts, betont, dass Antisemitismus als eine Schlüsselbrücke zwischen verschiedenen extremistischen Ideologien dient. Zusätzlich ist die Ablehnung des Feminismus ein weiterer gemeinsamer Wert der Grauen Wölfe und islamistischen Gruppen.

Die Gruppe ist tief in die deutsche Gesellschaft eingebettet und operiert über zahlreiche Sportvereine und Verbände, die enge Beziehungen zur Türkei und in einigen Fällen zur regierenden AKP unterhalten. Trotz dieser Verbindungen betont der Bericht, dass die Grauen Wölfe nicht nur als eine externe Kraft angesehen werden sollten. Viele ihrer Mitglieder wurden in Deutschland geboren und aufgewachsen und sind somit ein integraler Bestandteil der zeitgenössischen deutschen Gesellschaft.

Ihre Präsenz in Deutschland spiegelt einen breiteren Trend der Überschneidung von extremistischen Ideologien wider, die herkömmliche Ansätze für Sicherheit und sozialen Zusammenhalt in Frage stellen.

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taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 95Objektivität 75vor 4 Tagen
Türkische Nationalisten „Graue Wölfe“: Wo Rechtsextremismus und Fundamentalismus verschmelzen

Der Artikel befasst sich mit der zunehmenden Schnittstelle zwischen rechtsextremem Extremismus und religiösem Fundamentalismus unter türkischen Nationalisten in Deutschland, insbesondere mit der Bewegung der "Grauen Wölfe". Ein neuer Bericht der Organisation KN:IX Connect hebt hervor, wie diese Gruppen zunehmend islamistische Ideen einbeziehen, um konservative Teile der Gesellschaft zu mobilisieren, die sonst schwer zu erreichen sind. Der Bericht warnt davor, dass diese Konvergenz oft von Sicherheitsbehörden und der Öffentlichkeit übersehen wird, was zu einer Unterschätzung der Bedrohung führt. Die Grauen Wölfe, bekannt für ihre ultranationalistischen Ansichten, sind mit dem organisierten Verbrechen verbunden und haben ethnische Minderheiten wie Alevis, Kurden und Armenier sowie Juden ins Visier genommen. Zu den jüngsten Vorfällen gehören Angriffe auf kurdische Gemeinden und die Schändung eines Alevitischen Friedhofs in Kiel.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel befasst sich kritisch mit den rechtsextremen Bewegungen und ihrer Verbindung mit dem religiösen Fundamentalismus und betont die systematische Vernachlässigung durch die Behörden.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 75): The article accurately reports on the report’s findings regarding the overlap between Turkish nationalism and Islamist ideologies in Germany. It cites the report’s authors and mentions the estimated number of 'Graue Wölfe' members. However, it presents the information from a critical perspective, em

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