Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz besuchte Teheran, um an der Beerdigung des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei teilzunehmen, und traf sich mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian. Während des Besuchs forderte die Türkei den Iran auf, die Angriffe auf kurdische Gruppen einzustellen, und äußerte Bedenken, dass solche Aktionen kurdische Fraktionen in Richtung Israel treiben könnten. Die Türkei hatte zuvor US-Beamte, darunter Präsident Donald Trump und leitende Berater, davon überzeugt, dass israelische Pläne zur Bewaffnung kurdischer Gruppen im westlichen Iran unrealistisch waren und eine Bedrohung für die Sicherheit der Türkei darstellten. Die USA waren skeptisch gegenüber den Vorschlägen des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu für einen Regimewechsel im Iran durch kurdische Kräfte. In der Zwischenzeit arbeitet die Türkei an Gesetzen, die es ehemaligen PKK-Kämpfern ermöglichen, in das Land zurückzukehren, um Spannungen zu lindern und Friedensbemühungen mit den kurdischen Gruppen zu unterstützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die türkische als auch die US-amerikanische Perspektive auf die Situation, in der kurdische Gruppen, der Iran und Israel involviert sind.




