Die Türkei hat einen einjährigen Vertrag mit der US-amerikanischen Lobbyfirma Ballard Partners geschlossen, die eng mit dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump verbunden ist, um wieder Zugang zum F-35-Kampfjet-Programm zu erhalten. Der Deal kommt, nachdem die Türkei aufgrund des Kaufs des russischen Luftabwehrsystems S-400 aus dem Programm ausgeschlossen wurde. Analysten vermuten, dass die Vereinbarung die nicht eingehaltenen Versprechen von Trump während eines NATO-Gipfels in Ankara widerspiegelt, Sanktionen gegen die Türkei aufzuheben. Der Vertrag beinhaltet monatliche Zahlungen in Höhe von 200.000 US-Dollar, insgesamt 2,4 Millionen US-Dollar, und zielt darauf ab, den politischen und bürokratischen Einfluss der Türkei in Washington zu erhöhen. Die Lobbyfirma hat die Aufgabe, Regierungsdienste, strategische Beratung und Interessenvertretung im Namen der Türkei zu erbringen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Tatsachen rund um die Entscheidung der Türkei, eine US-Lobbyfirma zu engagieren, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.



