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Tourismus, der Low-Cost-Boom steigert die Mieten: In Italien steigen die Mieten um bis zu 130 Euro
Italy🏛️ Politikvor 22 Std.

Tourismus, der Low-Cost-Boom steigert die Mieten: In Italien steigen die Mieten um bis zu 130 Euro

Laut einer von T&E in Auftrag gegebenen Analyse dürften die Mietpreise in fünf großen tourismusabhängigen Volkswirtschaften - Italien, Griechenland, Irland, Spanien und Portugal - in den nächsten fünf Jahren aufgrund des erhöhten Flugverkehrs steigen. Die Studie hebt hervor, dass Low-Cost-Flüge zwar den Tourismus fördern, aber auch zu Wohnkrisen beitragen, insbesondere in Gebieten wie den Balearen, Kreta und Madeira, die eine hohe Touristendichte aufweisen. Der Bericht stellt fest, dass die Luftfahrt 52% der direkten Emissionen aus dem globalen Tourismus ausmacht und warnt davor, dass steigende Mietpreise die Gesamtinvestitionspreise in diesen Volkswirtschaften reduzieren könnten, insbesondere in Italien und Spanien, in denen die jährlichen Investitionen voraussichtlich deutlich zurückgehen werden.

In den letzten Jahren hat der Anstieg der Billigflüge zu einer spürbaren Verschiebung der Wohnungsmärkte in mehreren europäischen Ländern geführt, insbesondere in Italien. Laut einer Studie von T&E, einer Gruppe, die sich auf die Verringerung der Transportemissionen konzentriert, hat die Zunahme des Touristenvolumens, der über Billigfluggesellschaften ankommt, zu einem Anstieg der Mietpreise geführt. Die von der New Economics Foundation (Nef) durchgeführte Studie unterstreicht, dass dieser Trend in den kommenden Jahren erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte.

Die Studie identifiziert fünf große Volkswirtschaften in Europa - Italien, Griechenland, Irland, Spanien und Portugal - als am stärksten von diesem Phänomen betroffen. Diese Länder sind stark vom Tourismus abhängig, der dank des Ausbaus der Billigfluggesellschaften einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt hat.

Dieses Muster spiegelt die breiteren Auswirkungen der zunehmenden touristischen Aktivität wider, die hauptsächlich durch Flugreisen, insbesondere bei internationalen Besuchern, ausgelöst wird.

Der Zusammenhang zwischen steigenden Tourismus- und Wohnkosten wird durch die Ergebnisse der Studie in Bezug auf spezifische Regionen, die unter dem Druck des Übertourismus stehen, weiter unterstrichen. Gebiete wie die Balearen, Kreta und Madeira, die für ihre Popularität bei Reisenden bekannt sind, haben hohe Pro-Kopf-Aufkommen von Ausländern erlebt. Die Mehrheit dieser Besucher nutzt Flugreisen und trägt sowohl zu ökologischen Bedenken als auch zu sozialen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Wohnungen bei. Der Bericht stellt fest, dass die Luftfahrt etwa 52% der direkten Emissionen der globalen Tourismusindustrie ausmacht, was ihre Rolle bei der Verschärfung des Klimawandels unterstreicht und gleichzeitig die lokale Wirtschaft beeinflusst.

Die Regierungen in ganz Europa setzen weiterhin Wachstum in Sektoren im Zusammenhang mit der Luftmobilität und dem Tourismus in den Vordergrund. Dies schließt erhebliche Investitionen in die Flughafeninfrastruktur ein, wie beispielsweise Spaniens Zuteilung von 12,8 Milliarden Euro für die Erweiterung der Flughäfen in Barcelona und Madrid.

Die Analyse warnt jedoch auch vor möglichen negativen Folgen, die mit diesem Trend verbunden sind. Da die Immobilienwerte steigen, besteht die Gefahr einer Verringerung der Investitionen in andere Bereiche der Wirtschaft. Zwischen 2019 und 2031 könnten Unternehmen in Griechenland, Portugal, Spanien und Italien mit einem Rückgang der Investitionen konfrontiert sein, wobei Italien und Spanien die größten Verluste in Höhe von jeweils 1,1 Milliarden und 1 Milliarde Euro erleiden. Die Studie legt nahe, dass Investoren ihre Gelder eher in Immobilien als in produktive und innovative Branchen wie Elektrofahrzeuge, Eisenbahnsysteme oder Informationstechnologie umleiten könnten. Diese Verschiebung könnte die langfristige wirtschaftliche Diversifizierung und Nachhaltigkeitsbemühungen behindern.

Zusätzlich zu diesen makroökonomischen Bedenken kämpfen die lokalen Gemeinden mit den unmittelbaren Auswirkungen steigender Mieten.In Städten wie Turin, in denen über 70.000 Immobilien leer stehen, warten Familien auf bezahlbare Wohnungen, und die Mietpreise sind um fast 9,4% gestiegen.Diese Entwicklungen unterstreichen das komplexe Zusammenspiel zwischen tourismusgetriebenem Wirtschaftswachstum und der Belastung der Wohnungsmärkte und unterstreichen die Notwendigkeit einer ausgewogenen Politik, die sowohl die Vor- als auch die Nachteile einer erhöhten touristischen Aktivität berücksichtigt.

Zu den Primärquellen (1)

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Il Sole 24 Ore logoIl Sole 24 OreParteinah🔒LinksFaktentreue 85Objektivität 75vorgestern
Tourismus, der Low-Cost-Boom steigert die Mieten: In Italien steigen die Mieten um bis zu 130 Euro

Laut einer von T&E in Auftrag gegebenen Analyse dürften die Mietpreise in fünf großen tourismusabhängigen Volkswirtschaften - Italien, Griechenland, Irland, Spanien und Portugal - in den nächsten fünf Jahren aufgrund des erhöhten Flugverkehrs steigen. Die Studie hebt hervor, dass Low-Cost-Flüge zwar den Tourismus fördern, aber auch zu Wohnkrisen beitragen, insbesondere in Gebieten wie den Balearen, Kreta und Madeira, die eine hohe Touristendichte aufweisen. Der Bericht stellt fest, dass die Luftfahrt 52% der direkten Emissionen aus dem globalen Tourismus ausmacht und warnt davor, dass steigende Mietpreise die Gesamtinvestitionspreise in diesen Volkswirtschaften reduzieren könnten, insbesondere in Italien und Spanien, in denen die jährlichen Investitionen voraussichtlich deutlich zurückgehen werden.

Tendenz-Einschätzung (Links): In diesem Artikel wird die Frage der steigenden Mieten und der Wohnkrisen als Folge des unkontrollierten touristischen Wachstums angetrieben durch Billigfluggesellschaften dargestellt, die oft mit neoliberaler Wirtschaftspolitik in Verbindung gebracht werden.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): The article reports on an analysis commissioned by T&E from Nef, discussing how increased air traffic, especially low-cost flights, may lead to higher rents in tourism-dependent countries. It provides specific figures like rent increases up to 130 euros in Italy. The data seems to align with the cro

La Stampa logoLa StampaUnabhängig🔒Mittevor 22 Std.
Turin mit 70.000 leeren Wohnungen hat 12.000 Familien, die auf ein Haus warten: Mieten steigen um 9,4%

The article discusses the housing crisis in Turin, Italy, highlighting that despite 70,000 vacant homes, there are 12,000 families waiting for housing. It notes a significant increase in rental prices by 9.4%, indicating a mismatch between available housing and demand.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article presents statistical data and highlights a societal issue without overtly favoring any political stance. The framing remains neutral, focusing on the discrepancy between vacant properties and housing needs, along with rising rents, which are factual observations rather than opinionated.

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