Die tunesische Regierung hat den Druck auf zivilgesellschaftliche Organisationen verstärkt, was zur Verfolgung von Aktivisten, NGO-Mitarbeitern und der Suspendierung zahlreicher Gruppen geführt hat. Human Rights Watch berichtete, dass mindestens 47 Personen, die mit Nichtregierungsorganisationen in Verbindung stehen, verfolgt wurden, wobei 14 Gefängnisstrafen erhielten. Die prominente Menschenrechtsverteidigerin Saadia Mosbah wurde wegen finanzieller Straftaten zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Vorgehen der tunesischen Regierung als eine Eskalation der Repression und betont den Einsatz rechtlicher Instrumente gegen die Zivilgesellschaft, insbesondere gegen diejenigen, die sich auf Migration und Menschenrechte konzentrieren.


