Die US-Regierung hat ihre Handelsstrategie von vorübergehenden Maßnahmen zu einem stärker verankerten Ansatz umgestellt, wobei neue Zölle für über 80 Länder verhängt wurden. 5% ersetzen effektiv den vorherigen 10% globalen Zoll, der auslaufen sollte. Dieser Schritt markiert eine Fortsetzung der aggressiven Handelspolitik von Präsident Donald Trump, auch wenn rechtliche Herausforderungen bestehen bleiben.
Die EU-Außenministerin, Kaja Kallas, erklärte, dass der Block die Verpflichtungen im Rahmen eines transatlantischen Handelsabkommens eingehalten habe und die neuen Zölle als Überraschung ansah.
Die US-Regierung verurteilte die Ausrichtung auf ihre Wirtschaft, indem sie erklärte, dass sie eine führende Rolle bei der Ablehnung der Einfuhr von Gütern mit Zwangsarbeit gespielt habe. Kanadische Beamte schlugen vor, dass eine koordinierte multilaterale Anstrengung angemessener wäre als einseitige Maßnahmen. Diese jüngste Runde von Zöllen folgt auf eine Reihe von Maßnahmen der Trump-Regierung, einschließlich der Einführung eines 10%-Zolls im Rahmen des International Emergency Economic Powers Act im April.
Als Reaktion darauf führte die Regierung ein neues 10%-Zollsystem unter einem anderen Statut ein, das nur 150 Tage gültig war und kurz nach Mitternacht am Freitag auslief. Die aktuellen Zölle unter Abschnitt 301 stellen eine nachhaltigere Anstrengung im Vergleich zu früheren Maßnahmen dar. Laut Analysen von Institutionen wie der Brookings Institution wurde Abschnitt 301 relativ selten verwendet. Alan Wolff, ein leitender Mitarbeiter am Peterson Institute for International Economics, stellte die potenziellen Auswirkungen einer erhöhten Abhängigkeit von dieser Bestimmung fest.
"Er nannte zusätzliche Geldbußen gegen Apple, Meta und Amazon, obwohl die genaue Herkunft dieser Zahlen unklar bleibt. Der Sprecher von Google, José Castañeda, erkannte die Bemühungen des Unternehmens zur Einhaltung des Digital Markets Act an, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der jüngsten Entscheidungen der Europäischen Kommission. Vertreter von Meta, Apple und Amazon sowie der Europäischen Kommission müssen noch öffentlich auf Trumps Behauptungen reagieren.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden