Präsident Donald Trump drohte, den US-Verkauf des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier zu blockieren, wenn er die Produktion in den Vereinigten Staaten nicht erhöht, unter Berufung auf "ungerechte und unfaire" Handelspraktiken während eines laufenden Zollstreits. Dies folgt auf frühere Drohungen von Trump gegen Bombardier im Januar wegen Zertifizierungsfragen, die US-Jets betreffen. Der US-Markt repräsentiert mehr als die Hälfte der Einnahmen von Bombardier, und Trump behauptete, dass Kanada nach seiner Intervention zuvor Gulfstream-Jets zertifiziert habe. Die Federal Aviation Administration, nicht das Weiße Haus, kümmert sich jedoch um die Zertifizierung von Flugzeugen in den USA, was bedeutet, dass Trumps Drohung keine klaren Durchsetzungsmechanismen hat. In der Zwischenzeit kündigte Kanada Vergeltungszölle auf US-Waren, einschließlich Aluminium, Stahl und Milchprodukte, an, was die Spannungen zwischen den beiden Nationen verschärfte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel werden Trumps Handlungen als berechtigte Reaktionen auf die vermeintlich unfaire Behandlung amerikanischer Unternehmen durch Kanada dargestellt, wobei starke Begriffe wie "ungerecht und unfair", "Piggybank" und "Große amerikanische Banken" verwendet werden.





