Das US-Justizministerium (DOJ) unter der Leitung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump reichte eine Klage gegen Maryland wegen seines "Community Trust Act" ein, der es den örtlichen Strafverfolgungsbehörden und staatlichen Behörden verbietet, mit der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zusammenzuarbeiten. Das DOJ argumentiert, dass das Gesetz gegen die Bundes-Einwanderungsgesetze und die Supremacy-Klausel der US-Verfassung verstößt und die Bemühungen der Bundesbehörde zur Durchsetzung wirksam behindert. Die Klage ist Teil eines breiteren Musters von DOJ-Maßnahmen, die auf die Politik des "Sanktuärstaats" abzielen, wobei ähnliche Fälle in anderen Staaten anhängig sind. Jüngste gerichtliche Entscheidungen, darunter eine von einem von Biden ernannten, haben jedoch die Rechtsstellung des DOJ in solchen Fällen in Frage gestellt. Der Fall ist derzeit im US-Bezirksgericht für den Bezirk Maryland anhängig.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Klage des Justizministeriums als eine notwendige Durchsetzung des Bundesrechts und kritisiert "blaue Staatsführer", die angeblich "alltägliche amerikanische Wähler" zum Schweigen bringen.



