Das US-Außenministerium unter der Trump-Regierung soll seine Auslandshilfe-Prioritäten verändern, indem es Mittel an Gruppen richtet, die sich an konservativen und anti-immigrationsbezogenen Anliegen in Europa orientieren und für weiße Südafrikaner eintreten. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zur historischen Ausrichtung des Ministeriums auf die Unterstützung von Menschenrechten und verfolgten Minderheiten in autoritären Regionen. Laut ProPublica haben Beamte vorgeschlagen, das Standard-Offene-Bidding-Verfahren zu umgehen, um bestimmte Organisationen zu finanzieren, darunter eine britische Meinungsfreiheitsgruppe, die sich gegen Homosexuellen-Konversionstherapien-Verbote wehrt, und eine von Afrikanern geführte Gruppe, die sich für Selbstverwaltung in Südafrika einsetzt. Eine 4,9 Millionen Dollar teure Initiative zielt darauf ab, das "zivilisatorische Selbstvertrauen" in Europa durch Forschung und kulturelle Projekte zu stärken, was bei Experten Bedenken hinsichtlich des potenziellen politischen Einflusses in verbündeten Nationen aufwirkt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Verschiebung der Prioritäten der Trump-Regierung für ausländische Hilfe als einen Schritt zur Förderung konservativer Werte und zur Beeinflussung der europäischen Politik, was mit rechten ideologischen Zielen übereinstimmt.




