Der US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Exekutivverordnung, die einen 15%igen Zoll auf importiertes Polysilicium und verwandte Produkte verhängt, um heimische Hersteller zu schützen, die mit der Konkurrenz der chinesischen Chipindustrie konfrontiert sind. Der Befehl legt Mindesteinfuhrpreise fest und ist Teil einer breiteren Strategie, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern, insbesondere von China, das die globale Polysiliciumproduktion dominiert. Das Weiße Haus verwies auf nationale Sicherheitsbedenken und behauptete, dass ausländische Unternehmen die US-Hersteller über Jahrzehnte geschwächt haben. Die Maßnahme dürfte großen inländischen Herstellern wie Hemlock Semiconductor und Wacker Chemie zugute kommen. Chinesische Beamte kritisierten den Schritt als protektionistisch und argumentierten, dass er faire Handelspraktiken untergräbt und die technologische Zusammenarbeit behindert. Der Zoll entspricht früheren US-Beschränkungen für chinesische Tech-Exporte und verstärft die wirtschaftlichen Spannungen zwischen den beiden Nationen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Zölle als notwendige Schutzmaßnahme für die US-Industrie und betont die nationale Sicherheit und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.



