Das US-Justizministerium kündigte Roger Rogoff, den neu ernannten US-Staatsanwalt für den Westen des Bundesstaates Washington, weniger als eine Stunde, nachdem er von 17 Bundesrichtern vereidigt worden war. Rogoff erhielt die Kündigungsmitteilung per E-Mail von der Trump-Regierung kurz nach seiner Amtseinführung in Seattle. Die Entscheidung folgte einer früheren Interimsbesetzung von Charles Neil Floyd durch Präsident Trump, der 120 Tage lang gedient hatte, bevor er von Rogoff als erster stellvertretender US-Staatsanwalt ersetzt wurde. Ein Bundesberufungsgericht stellte die Rechtmäßigkeit von Trumps Handlungen in Frage, aber die Richter bestätigten schließlich die Ernennung von Rogoff. Der amtierende Generalstaatsanwalt Todd Blanche unterstützte die Kündigung mit dem Argument, dass die Richter die Standardverwaltungsverfahren überschritten hätten.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Handlungen der Trump-Regierung als rechtlich gerechtfertigt und im Einklang mit der Exekutivautorität und betont die Unterstützung durch den amtierenden Generalstaatsanwalt Todd Blanche.


