Der US-Präsident Donald Trump äußerte vor dem Treffen im Weißen Haus seine Frustration mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und kritisierte ihn dafür, dass er Informationen über die angebliche iranische Atomanlage Pickaxe Mountain mit den Medien geteilt hatte, anstatt direkt mit ihm. Trump behauptete, er wisse bereits von der Anlage und schlug vor, dass Netanyahu ihn in die Angelegenheit einbeziehen wolle. Ihr Treffen ereignete sich inmitten der laufenden diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran nach einer 13-tägigen Eskalation der Feindseligkeiten. Trump wiederholte die Drohungen zu weiteren Militäraktionen gegen den Iran, wenn die Diplomatie fehlschlägt, während sich die Regierung von Netanyahu gegen frühere Vereinbarungen zur Deeskalation der Spannungen ausgesprochen hat. Trotz einiger Differenzen beschrieb Trump ihre Positionen gegenüber dem Iran als "ziemlich eng".
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl Trumps Frustrationen mit Netanyahu als auch Netanyahus Einfluss auf die US-Politik gegenüber dem Iran, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.



