Präsident Donald Trump behauptete in sozialen Medien, dass seit Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran in Chicago über 273 Menschen erschossen worden seien. Eine Überprüfung der Schusswaffenopferdatenbank von Chicago durch Newsweek ergab, dass zwischen dem 28. Februar und dem 5. Juli 523 Personen erschossen wurden, mit 46 Todesfällen und 477 nicht tödlichen Verletzungen. Die Datenbank verfolgt einzelne Opfer und nicht Vorfälle, was bedeutet, dass sie Personen zählt, nicht Ereignisse. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran begann nach israelischen Angriffen auf iranische Ziele, die in den USA mit rund 16 Militärtoten und über 500 Verletzten einbrachten. Trump hat Berichten zufolge wiederholt Chicago als Brennpunkt für Diskussionen über Kriminalität und öffentliche Sicherheit genutzt und es mit breiteren Debatten über Polizeiarbeit und demokratische Regierungsführung verknüpft. Er forderte kürzlich ein Bundesintervention in Chicago und schlug vor, dass er die Sicherheit dort verbessern könnte, wenn der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, seine Hilfe suchte.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt Trumps Behauptung als irreführend und hebt die Diskrepanz zwischen seiner Aussage und den tatsächlichen Daten der offiziellen Aufzeichnungen von Chicago hervor.





