Der frühere Präsident Donald Trump beschuldigte China, 220 Millionen amerikanische Wählerdateien während einer umstrittenen Primetime-Ansprache infiltriert zu haben, und behauptete, es sei das größte Wahlmischungsschema in der Geschichte. Er beschuldigte auch Venezuela und den "Deep State" für die Untergrabung der Wahlintegrität. Die Rede, in der er seine Vorwürfe des Wahlbetrugs von 2020 erneut aufgegriffen hatte, zog Kritik einiger Republikaner, die es von aktuellen politischen Herausforderungen abgelenkt fühlten. Trump zitierte einen Bericht des US-Geheimdienstes vom März 2021, in dem es hieß, dass China die Einmischung in die Wahlen von 2020 in Betracht gezogen habe, aber keine Operationen eingesetzt habe. Er argumentierte, dass die kompromittierten Daten persönliche Informationen wie Namen, Adressen und politische Zugehörigkeiten enthielten. Trotz dieser Behauptungen seien keine Beweise für Wahlmaschinenunsicherheit oder Betrug bei den Wahlen von 2020 bestätigt worden. Große Netzwerke wie ABC und NBC lehnten die Live-Ansprache ab und veranlassten Trump, sie als Teil einer Verschwörung zu beschuldigen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel werden Trumps Vorwürfe als glaubwürdig dargestellt und seine Behauptungen über ausländische Einmischung und den "Deep State" betont.


