Der französisch-amerikanische Schriftsteller und Filmemacher Benoit Cohen veröffentlicht einen Kommentar, in dem er argumentiert, dass die Widerstandsbewegungen in den USA gegen Präsident Donald Trump gewaltfrei vorgehen und dies effektiv als strategisches politisches Mittel einsetzen. Cohen beschreibt seine Beobachtungen von aktuellen Protesten, darunter eine große Versammlung in Minneapolis und die Demonstrationen unter dem Motto "Keine Könige", und betont, dass diese trotz der starken Empörung über Einwanderungspolitik und Maßnahmen der Bundesregierung diszipliniert verlaufen. Er argumentiert, dass die Regierung von Trump provokative Maßnahmen ergreift, wie beispielsweise aggressive Operationen des ICE (Immigration and Customs Enforcement) und den Einsatz von Bundesagenten, um gezielt gewalttätige Reaktionen auszulösen, die eine Berufung auf den "Insurrection Act" rechtfertigen könnten. Diese Strategie zielt darauf ab, genügend Chaos zu verursachen, um die bevorstehenden Zwischenwahlen zu stören, die für den Präsidenten voraussichtlich schwierig werden. Cohen betont, dass die Demonstranten dieser Falle entgehen, indem sie Ruhe bewahren, Schutzmaßnahmen für Migranten in der Gemeinschaft organisieren und rechtliche Schritte vor Gericht einleiten, anstatt sich physischen Konfrontationen zu stellen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Autor stellt Trumps Handlungen als gezielte Provokationen dar, die darauf abzielen, Chaos zu verursachen, während er Oppositionsgruppen als diszipliniert, pragmatisch und moralisch überlegen darstellt, indem er ihren gewaltfreien Widerstand hervorhebt.





