Der US-Präsident Donald Trump hat ein großes ziviles Atomabkommen mit Saudi-Arabien genehmigt, das bald offiziell bekannt gegeben werden soll, so ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses gegenüber NBC News. - Nahostbeziehungen. Während sich das Abkommen auf friedliche Atomtechnologie konzentriert, hat es bei israelischen Beamten und Experten Alarm ausgelöst über mögliche Auswirkungen auf die regionale Sicherheit und die nukleare Verbreitung.
Das Abkommen folgt auf jahrelange diplomatische Bemühungen, die darauf abzielen, die Beziehungen zwischen Israel und Saudi-Arabien, einem langjährigen Gegner, zu normalisieren. Saudi-Arabien hatte die nukleare Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien mit dem Fortschritt eines Friedensprozesses verbunden, an dem die Palästinenser beteiligt waren. Die saudischen Führer lehnten jedoch Berichten zufolge die Bedingung ab und bestanden darauf, dass die Normalisierung unabhängig voranschreiten könne.
Der saudische Energieminister Chris Wright führte Gespräche mit dem saudischen Amtskollegen Prinz Abdulaziz bin Salman Al Saud über die Einrichtung einer kommerziellen Atomkraftindustrie. Diese Gespräche fanden nur wenige Monate vor Trumps eigenen Besuch im Mai 2025 statt, was darauf hindeutet, dass die Grundlagen für das Abkommen bereits im Voraus gelegt wurden. Die US-Regierung hat betont, dass das Abkommen strenge Nichtverbreitungsmaßnahmen beinhalten wird, aber Analysten bleiben skeptisch über die Wirksamkeit dieser Schutzmaßnahmen. Darya Dolovazik, eine Forscherin am Royal United Services Institute, hob die Risiken hervor, die mit der Erlaubung verbunden sind, Saudi-Arabien zu erlauben, Uran zu bereichern.
Sie betonte, dass die Anreicherung allein zwar nicht mit einer Atomwaffe gleichzusetzen sei, sie aber einen entscheidenden Schritt zur Entwicklung einer solchen darstelle. Darüber hinaus sei die Beherrschung der notwendigen Technologien, wie synchronisierter Hochexplosivstoffe, für die Schaffung eines funktionalen Atomwaffenarsenals unerlässlich. Dolzikova warnte, dass Länder mit einer Geschichte von Proliferationsbedenken strenge Nichtverbreitungsprotokolle umsetzen müssen, um diese Risiken zu mindern.
Diese Aussage unterstreicht die strategische Berechnung, die im Spiel ist, da Saudi-Arabien versucht, seine Ambitionen mit internationalen Normen und Sanktionen in Einklang zu bringen. Darüber hinaus unterzeichnete Saudi-Arabien kürzlich einen gegenseitigen Verteidigungspakt mit Pakistan, der einzigen muslimischen Nation, die Atomwaffen besitzt.
Die IAEA mit Sitz in Wien überwacht friedliche nukleare Aktivitäten und führt Inspektionen zur Aufdeckung geheimer Waffenprogramme durch. Die Rolle der Agentur bei der Verhinderung der Verbreitung bleibt jedoch umstritten, insbesondere im Umgang mit Nationen, die nationale Interessen gegenüber internationalen Vereinbarungen priorisieren.
Analysten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Auswirkungen des Abkommens davon abhängen werden, wie diese Bestimmungen strukturiert sind. Sollte Saudi-Arabien die Fähigkeit zur Anreicherung von Uran behalten, wird der Fokus der Sorge auf die inländischen Auswirkungen einer solchen Fähigkeit verlagern.
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