Das US-Militär plant, alle Truppen bis Ende September aus dem Irak abzuziehen, so Aussagen von Präsident Donald Trump und dem irakischen Premierminister Ali al-Zaidi. Dies markiert den Abschluss einer 23-jährigen US-Militärpräsenz im Irak, die mit der Invasion von 2003 begann und mit Bemühungen gegen den Islamischen Staat (IS) endete. Trump betonte, dass die USA aufgrund der wachsenden wirtschaftlichen Beziehungen des Irak zu amerikanischen Ölunternehmen keine militärische Präsenz mehr benötigen würden. Das Pentagon bestätigte, dass der Rückzug mit einem Abkommen von 2024 mit dem Irak übereinstimmt, um die Mission gegen den IS zu beenden. Im Laufe der Jahre übertrugen die USA die Verantwortung für die Bekämpfung des IS an die irakischen Streitkräfte und reduzierten die anfängliche Truppenzahl erheblich. Die Invasion von 2003 wurde durch unbestätigte Behauptungen über Massenvernichtungswaffen gerechtfertigt, was zu weit verbreiteten Vernichtungen und einem verlängerten militärischen Engagement führte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Aussagen von US-amerikanischen und irakischen Beamten, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.


