Die Trump-Administration hat eine landesweite Bemühung eingeleitet, um zu untersuchen, wie Schulbezirke mit Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens von Lehrern umgehen, basierend auf einer gemeinsamen Untersuchung von KQED und ProPublica. Die Untersuchung ergab, dass die kalifornische Lehrerlizenzagentur die Anmeldeinformationen von mindestens 67 Lehrern, die wegen sexueller Belästigung oder Fehlverhalten beschuldigt wurden, nicht widerrufen hat, wobei 14 anschließend von anderen Schulen wieder eingestellt wurden. Als Reaktion darauf warnte die Bildungsministerin Linda McMahon vor möglichen Kürzungen der Bundesförderung für nicht konforme Bezirke und betonte die Notwendigkeit einer strengeren Aufsicht. Sie zitierte frühere Berichte des Government Accountability Office und akademische Studien, die systematische Fehler bei der Behandlung solcher Fälle hervorheben. Das Bildungsministerium überprüft jetzt 20 Schulbezirke, darunter zwei in Kalifornien, wegen ihres Umgangs mit Daten und der Sammlung von Fehlverhalten. Beamte in einigen Bezirken haben die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Überprüfung zum Ausdruck gebracht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während die Frage des sexuellen Fehlverhaltens von Lehrern stark politisiert ist, präsentiert der Artikel eine ausgewogene Darstellung der Maßnahmen der Verwaltung, wobei sowohl die Untersuchungsergebnisse als auch die Reaktion des Bildungsministeriums zitiert werden.


