Laut dem National Hurricane Center haben sich die tropischen Stürme Karina und Lowell im Pazifischen Ozean gebildet. Beide Systeme entwickelten sich am 26. August 2026 in der Nähe des Äquators, etwa 1.300 Meilen östlich von Hilo, Hawaii. Am späten Dienstagabend hatte Karina maximale anhaltende Winde von 70 Meilen pro Stunde und bewegte sich mit 15 Meilen pro Stunde nach Westen, während Lowell etwas schwächere Winde von 65 Meilen pro Stunde hatte und langsam nord-nordwestlich mit 10 Meilen pro Stunde driftierte. Die Bildung von zwei tropischen Stürmen gleichzeitig markiert das früheste solches Ereignis in dieser Saison. Typischerweise dauert die Pazifische Hurrikansaison von Mai bis November, mit Spitzenaktivität im Juli und August.
Karina wurde Anfang der Woche als tropische Depression identifiziert, bevor sie sich zu einem tropischen Sturm entwickelte. Derzeit befindet er sich südlich des Äquators, was bedeutet, dass sein Weg ihn in Richtung Mittelamerika oder der südlichen Küste Mexikos führen könnte. Prognostiker sagen, dass es eine geringe Wahrscheinlichkeit gibt, dass er in naher Zukunft Land trifft, aber sie beobachten seine Flugbahn genau.
Seine langsamere Bewegung deutet darauf hin, dass er länger in der Region verweilen kann, was möglicherweise die Wetterbedingungen im zentralen Pazifik beeinflusst. Keiner der Stürme bedroht derzeit besiedelte Gebiete, aber beide werden aufgrund ihrer Nähe zu Schifffahrtsstraßen und der Möglichkeit einer weiteren Intensivierung beobachtet. Meteorologische Daten zeigen, dass warme Meeresoberflächentemperaturen und günstige atmosphärische Bedingungen zur schnellen Entwicklung beider Systeme beigetragen haben.
Das National Hurricane Center hat für beide Stürme Warnungen herausgegeben, die Informationen über ihre Positionen, Bewegungen und prognostizierten Pfade enthalten. Seeleute und Küstengemeinden in den betroffenen Regionen werden gebeten, sich auf dem Laufenden zu halten und sich auf mögliche Änderungen der Wetterbedingungen vorzubereiten.
Experten weisen darauf hin, dass, obwohl jedes System unabhängig voneinander verfolgt wird, ihr kombinierter Einfluss regionale Wettermuster beeinflussen könnte, die noch untersucht werden.
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