Der Artikel diskutiert eine gemeldete Zunahme von Schusswaffen-bezogenen Verbrechen in der Schweiz im Jahr 2025, wobei er eine Verdoppelung der versuchten Morde im Vergleich zum Vorjahr und einen Anstieg der Fälle von schweren Körperverletzungen feststellt. Jedoch warnt die Rechts-Expertin Nora Markwalder vor Alarm und betont, dass kurzfristige Schwankungen nicht unbedingt auf einen Trend hindeuten. Sie weist darauf hin, dass abgeschlossene Morde durch Schusswaffen im Jahr 2025 nicht zugenommen haben und einen langfristigen Rückgang seit den 1990er Jahren mit Stabilisierung in den letzten Jahren hervorhebt. Markwalder schlägt mögliche Faktoren wie weniger Schusswaffen in privaten Haushalten und eine Verlagerung hin zu Stichwaffen anstatt zu Waffen vor. Sie stellt auch fest, dass Vorfälle mit mehreren Opfern, wie die jüngste Schießerei in Aarau, selten bleiben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten und einen ausgewogenen Kommentar eines Juristen, der einen historischen Kontext liefert und vor Überreaktion warnt.




