Gonzalo Castro, der Argentinien als Teenager verließ und nach 23 Jahren zurückkehrte, hat seine Gründe für die Rückkehr mitgeteilt. Seine Entscheidung wurde nicht von Nostalgie oder einer Vorliebe für ein Land gegenüber einem anderen getrieben, sondern von einer tieferen persönlichen Reise. Die Rückkehr nach Argentinien markiert einen Wendepunkt in seinem Leben, den er als vollständig in seiner Kontrolle beschreibt.
Während sein Vater schon immer davon geträumt hatte, ins Ausland zu ziehen, verschoben mehrere Vorfälle der Unsicherheit, wie Diebstähle und sogar eine Entführung, das Gleichgewicht in Richtung Argentinien zu verlassen. Zunächst war Castro nicht begierig zu gehen, da er sich in Argentinien wirtschaftlich wohl fühlte. Er folgte jedoch der Entscheidung seiner Familie, unterstützt durch die Anwesenheit von Verwandten in Spanien und die Verfügbarkeit von spanischen Pässen.
Sie behielten es. Mein Vater vertraute, schloss keine Verträge, weil er an das Wort eines Freundes glaubte, und dieses Vertrauen kostete uns teuer. Sie bezahlten nie für das Unternehmen, und wir verloren es. Mit den Häusern passierten ähnliche Dinge. Die Leute, die dort lebten, hörten auf zu zahlen, blieben viele Jahre lang als Besetzer, und das führte dazu, dass wir auch diese Eigenschaften verloren. Darüber hinaus wurden viele Dinge in Eile mit der Absicht verkauft, auszuwandern. Castro reflektiert über die emotionale Wirkung der Entscheidung. Wenn ich heute zurückblicke, war das Weggehen eine große Wahl und eine Erfahrung, die ich wiederholen würde, aber der Preis war enorm. Der Übergang war von gemischten Emotionen geprägt.
Nach seiner Ankunft in Spanien wurde Castro von der Ruhe und Ordnung beeindruckt, die er in Argentinien nicht erlebt hatte, das sich in einer Zeit der Unruhen befand. Er erinnert sich an die ersten Tage in Barcelona, in denen das Leben im Vergleich zu der schnelllebigen Umgebung von Buenos Aires friedlich und unbeschäftigt schien.
Auf der einen Seite war es eine große Traurigkeit, alles zurückzulassen und so zu leben, wie wir es getan hatten. Auf der anderen Seite gab es einen Teil von mir, der die Idee, an einem anderen Ort zu sein, annahm. Besonders nachdem meine ganze Familie mit der Unsicherheit und dem Wunsch, mehr von der Welt zu sehen, durchgegangen war.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden