Der italienische Ex-Minister Giulio Tremonti kündigt die Neugründung der "Kommission parlamentarische Zusammenarbeit zwischen Italien und China" an, die nach einer Mission in Peking im vergangenen März gegründet wurde. Das Ziel der Kommission ist es, eine internationale Ordnung auf der Grundlage gemeinsamer Regeln zu fördern und das Konfliktrisiko zu verringern. Tremonti betont die Rolle Europas als Vermittler zwischen West und Ost und kritisiert den Ansatz internationaler Institutionen, die die finanzielle Stabilität anstelle eines globalen Rechtssystems bevorzugen. Die Kommission, die von Tremonti und Wang Donming mitgeteilt wird, wird im Herbst in Rom eine Sitzung abhalten. Tremonti stellt fest, dass China eine politische Dimension entwickelt hat, die der der der USA ähnelt, obwohl es seinen wirtschaftlichen Einfluss beibehalten hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine ausgewogene Diskussion zwischen den italienischen und chinesischen Positionen, ohne offensichtlichen Favoritismus oder bedeutende Auslassungen.






