Die Stadt Zagreb hat GIP Pionir erneut ausgewählt, um Bauarbeiten im Wert von fast 60 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer durchzuführen, nachdem zuvor Kontroversen über den Beschaffungsprozess für eine neue Eisenbahnlinie entstanden waren. Diese Entscheidung kommt, nachdem die erste Auswahl im Januar dieses Jahres aufgrund einer Beschwerde des Konsortiums Texo Molior und Tigra annulliert wurde, was zu einer gerichtlichen Entscheidung führte, die die ursprüngliche Wahl ungültig machte. Die Stadt musste den Beschwerdeführern über 66.000 Euro an Rechtskosten erstatten. Zuvor, im April 2025, wurde die Beschaffung storniert, weil das wirtschaftlich günstigste Angebot den geschätzten Wert um mehr als 40 Prozent überstieg. In einer anschließenden Ausschreibung im vergangenen Jahr wurden vier Angebote eingegangen, wobei das Angebot von GIP Pionir als zweitniedrigstes ausgewählt wurde, nachdem das niedrigste Angebot von Hair Gradskali aufgrund fehlender Einlagen und Zahlungsgarantien abgelehnt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Abfolge der Ereignisse und Entscheidungen dar, die die Stadt Zagreb in Bezug auf die Beschaffung einer neuen Eisenbahnstrecke getroffen hat.





