Emily Wilson, eine Klassikerin und Professorin an der University of Pennsylvania, verzichtet auf ihre Übersetzung von Homers 'The Odyssey' aus dem Jahr 2017, die zu einem Bestseller wurde und kulturelle Debatten auslöste. Sie beschrieb die neue Übersetzung als eine 'komplete Übersetzung', die raffiniertere Methoden widerspiegelt und vergangene Übersichten wie den übermäßigen Gebrauch des Begriffs 'Sklave' anerkennt. Die ursprüngliche Übersetzung erregte Aufmerksamkeit durch ihre Eröffnungszeile, die Christopher Nolans Filmadaption inspirierte. Während Wilson plant, diese Zeile beizubehalten, hat sie Nolans Film als oberflächlich und inkohärent kritisiert. Die Übersetzung hat Kontroversen ausgelöst, wobei ihr Verleger Bedenken äußerte, dass mehrere Ausgaben den Unterricht komplizieren. Wilson's neue Essaysammlung 'Crossing the Wine-Dark Sea' kritisiert andere Übersetzungen und erforscht Themen wie Helen von Troja und die stoische Philosophie.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel kulturelle und akademische Debatten über Übersetzungswahlen diskutiert, präsentiert er beide Seiten des Arguments, ohne eine Perspektive offen zu bevorzugen.



