Nach Angaben des bosnischen Medienportals SportSport erwägt der kroatische Klub ernsthaft, das junge Talent vor dem Ende des Transferfensters auszuleihen. Der Umzug wäre ein weiterer mutiger Schritt von Zvone Boban, dem Präsidenten des Klubs, der bereits in der letzten Saison mit Ismael Bennacer aus Algerien Schlagzeilen gemacht hat.
Trotz seines Talents wurde er von etablierten Stars wie Ivan Perišić, Ruben van Bommel, Dennis Mane und Amir Bouhamdija überschattet. Sein Mangel an regelmäßigen Minuten hat zu Spekulationen über seine Zukunft geführt, zumal PSV-Manager Peter Bosz ihn angeblich aus seinen langfristigen Plänen ausgeschlossen hat. Dies hat das Interesse an seiner potenziellen Abreise erhöht, wobei Vereine in Europa Neugier auf seine Verfügbarkeit zeigen. Laut SportSport kann sich Dinamo derzeit aufgrund finanzieller Einschränkungen keinen direkten Kauf von Bajraktarevićs Vertrag leisten.
Dennoch glaubt Dinamo, dass, wenn andere finanziell stärkere Vereine einen Transfer vor Ablauf der Frist nicht abschließen können, sie Bajraktarević immer noch auf Leihgabe sichern könnten. Diese Strategie spiegelt ihren Ansatz mit Bennacer wider, der sich als erfolgreich erwies. Die Situation um Bajraktarević wird durch seine jüngste Entscheidung, die Nationalmannschaften zu wechseln, weiter kompliziert.
Die FIFA genehmigte seinen Treuewechsel im August 2024 und erlaubte ihm, an der WM 2026 in Nordamerika teilzunehmen. Dieser Übergang fügt seiner Karriere eine weitere Komplexität hinzu, da er nun ein Land mit einer wachsenden Fußballpräsenz repräsentiert.
Wenn diese Vereine inaktiv bleiben, könnte Dinamo die Chance ergreifen, Bajraktarević zu unterzeichnen, um die Dringlichkeit der letzten Tage des Transferfensters zu nutzen. Neben Bajraktarević fanden in diesem Zeitraum weitere bemerkenswerte Transfers statt.
Ein weiterer bedeutender Wechsel betrifft Vuk Pavicević, einen 18-jährigen Mittelfeldspieler aus Montenegro, der kurz vor einem Transfer zum italienischen Verein Inter steht.
Für den Dinamo stellt die Verfolgung von Bajraktarević ein strategisches Spiel dar, das entweder ihre Stellung in europäischen Wettbewerben erhöhen oder zu Enttäuschung führen könnte, wenn der Deal durchfällt.
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