Organisationen, die Tortillahersteller in Mexiko vertreten, haben gedroht, ihre Vereinbarung mit der Bundesregierung über das vor einem Jahr unterzeichnete Nationale Mais-Tortilla-Abkommen zu brechen. Sie behaupten, die Regierung habe Versprechen wie die Kreditvergabe an Tortillerías und das Angebot von Mais zu Vorzugspreisen nicht eingehalten und gleichzeitig unlauteren Wettbewerb nicht angegangen. Rund 2.000 Tortillerías sind in dem Programm von etwa 130.000 landesweit registriert, aber das Abkommen bietet keine Anreize, mehr Unternehmen anzuziehen. Sergio Jarquín Muñoz, Präsident des Rates für traditionelle mexikanische Tortilla, erklärte, dass die Absichten der Regierung unter Präsidentin Claudia Sheinbaum gut sind, aber die Beamten entweder die Initiative ignorieren oder sich zu langsam bewegen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel kritisiert, dass die Regierung die Verpflichtungen, die sie im Rahmen des Nationalen Maiskorn-Tortilla-Abkommens eingegangen ist, nicht eingehalten hat.





