Die Regierung von Mexiko-Stadt hat mit dem Bau der Linie 4 des Cablebús-Systems begonnen, das das Cetram-Universitätsgebiet in Coyoacán mit dem Stadtteil Pedregal de San Nicolás in Tlalpan verbinden wird.
Die Bauarbeiten am Gelände der Universität Cetram sind bereits begonnen, wo die Vorarbeiten zum Bau des ersten Terminals der neuen Linie im Gange sind. Dieser Standort verbindet sich direkt mit der U-Bahn-Linie 3 und erleichtert die nahtlose Übertragung von Passagieren. Eine Pilotstruktur wurde dort installiert, um mit der zukünftigen Bahnhof Cablebús zu verbinden. Inzwischen sind die technischen Studien und die Entwicklung des Projektplans abgeschlossen, so dass Auftragnehmer wie Alfa Proveedores und LEITNER Ropeways mit dem Bau der Stationen entlang der Strecke fortfahren können.
Nach Angaben eines Verkäufers lehnten die Marktbetreiber den ursprünglichen Vorschlag ab, weil ihnen eine vorübergehende Verlagerung innerhalb von 15 Tagen versprochen wurde, aber sie waren unsicher, ob ihre Geschäfte während des für das Projekt erforderlichen Zweijahreszeitraums in Betrieb bleiben würden. Ihnen wurde finanzielle Unterstützung durch Arbeitslosenversicherung angeboten, aber dies beantwortete nicht vollständig die Bedenken aller beteiligten Familien. Die Verkäufer wählten schließlich Campo Xóchitl, da sie glaubten, dass es trotz der logistischen Herausforderungen eine tragfähigere Option sei. Der Sekretär für Bauarbeiten und Dienstleistungen, Raúl Basulto, bestätigte, dass die Anpassung die ursprüngliche Route der Linie 4 nicht verändert.
Er erklärte, dass sich der Standort der Station leicht verändert hat, der Gesamtweg jedoch unverändert bleibt, wobei der Markt nur wenige Meter voraus und Campo Xóchitl wenige Meter hinterher liegt. Der Beamte betonte, dass die Bewegung der Cablebús wie geplant fortgesetzt wird, unbeeinflusst von der Änderung der Stationsplatzierung. Er stellte auch fest, dass der Bau der verbleibenden Stationen in Abstimmung mit der Gemeinde Tlalpan bald beginnen wird. Parallel dazu hat die Herstellung der elektromechanischen Systeme, die die Cablebús-Kabinen antreiben werden, bereits in Österreich begonnen.
Das Projekt stellt eine wichtige Infrastrukturinvestition dar, die auf die Verbesserung der städtischen Mobilität und die Verkürzung der Reisezeiten zwischen wichtigen Bezirken abzielt. Einige Bewohner in der Nähe der vorgeschlagenen Strecken haben jedoch Bedenken hinsichtlich potenzieller Störungen des örtlichen Verkehrs und des Risikos einer Überfüllung geäußert, ähnlich wie die Probleme, die derzeit das U-Bahn-System betreffen. Am 1. August verursachten starke Regenfälle und starker Wind vorübergehende Stillstände im Betrieb des Cablebús, was zu Besorgnis bei den Benutzern führte.
Während diese Maßnahmen unter den internationalen Richtlinien für Kabelverkehrssysteme üblich sind, löste der Vorfall im Internet weit verbreitete Kritik aus, wobei viele die Zuverlässigkeit des Systems bei extremen Wetterbedingungen in Frage stellten.
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