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«Too big to fail»-Regulierung – Härtere Boni-Regeln – Bundesrat will Spitzen der Banken zügeln
CH🏛️ PolitikMittevor 11 Tagen

«Too big to fail»-Regulierung – Härtere Boni-Regeln – Bundesrat will Spitzen der Banken zügeln

Der Schweizerische Bundesrat hat strengere Vorschriften vorgeschlagen, um die Verantwortlichkeit der Banken-Führungskräfte zu erhöhen und die mit hohen Boni verbundenen Risiken zu verringern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Lücken im regulatorischen Rahmen von "too big to fail" (TBTF) zu schließen, insbesondere angesichts des Zusammenbruchs der Credit Suisse. Die Vorschläge umfassen die Einführung eines Haftungsregimes für Banken mit mehr als 250 Mitarbeitern, die Einführung mehrjähriger Beschränkungen der variablen Vergütung für Top-Führungskräfte und die Rückforderung von Boni, wenn diese eine übermäßige Risikobereitschaft fördern.

Der Schweizerische Bundesrat hat nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse strengere Vorschriften vorgeschlagen, die darauf abzielen, übermäßige Boni einzudämmen und Bankvorstände mehr zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Initiative folgt auf die Finanzkrise, die durch das Scheitern der Credit Suisse ausgelöst wurde, die Schwachstellen im Bankensektor aufdeckte und Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Finanzen, der wirtschaftlichen Stabilität und der staatlichen Unterstützung aufwarf. Der Bundesrat plant, für Institute mit mehr als 250 Mitarbeitern ein Verantwortungsregime im Bankengesetz einzuführen. Dies würde eine klare Benennung von Personen erfordern, die für bestimmte Entscheidungen verantwortlich sind, um die Unternehmenskultur und Risikomanagementpraktiken zu verbessern. Darüber hinaus möchte der Bundesrat die Stabilisierungs- und Abwicklungspläne für systemrelevante Banken verbessern und sicherstellen, dass sie besseren Zugang zu liquiden Mitteln der Zentralbank haben.

Die vorgeschlagenen Vorschriften zielen auch darauf ab, zu verhindern, dass die Steuerzahler, die Wirtschaft und der Staat wieder finanzielle Risiken tragen, die denen nach dem Debakel der Credit Suisse ähneln. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) haben die neuen Vorschläge begrüßt. In einer Erklärung betonte die SNB, dass die Maßnahmen entscheidend sind, um die durch die Credit Suisse-Krise aufgedeckten regulatorischen Schwächen zu beheben und die Stabilität des Finanzsystems der Schweiz zu stärken.

Finma wiederholte diese Ansichten und nannte die Maßnahmen für die Stärkung der Bankenstabilität und des Rufs des Schweizer Finanzzentrums unerlässlich. Es betonte auch die Bedeutung der Umsetzung der Vorschläge als umfassendes Paket, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Nach der überarbeiteten Liquiditätsverordnung beabsichtigt der Bundesrat, systemrelevante und mittelständische Banken hinsichtlich gesicherter Liquiditätsabhebungen von der Zentralbank quantitativ zu mindestpflichten. Kleinere Banken sind von dieser Anforderung ausgeschlossen. Der Vorschlag verleiht Finma auch zusätzliche Befugnisse, einschließlich der Möglichkeit, Geldbußen von bis zu zehn Prozent des jährlichen Betriebsergebnisses einer Bank zu verhängen.

Frühe Eingriffe sind geplant, um die Interessen der Kunden zu schützen, während die Behörde mehr Transparenz in abgeschlossene Durchsetzungsverfahren gewinnt. Die Vorschläge beinhalten ein Verbot von Anreiz-basierten Boni, die übermäßig risikoreiches Verhalten fördern. Variable Gehälter für Führungskräfte und hochkompensierte Mitarbeiter werden vor einer obligatorischen Wartezeit stehen, bevor sie ausgezahlt werden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Führungskräfteanreize mit langfristiger Stabilität anstatt kurzfristiger Gewinne in Einklang zu bringen. Der Bundesrat hatte diese Ideen zuvor im Juni 2025 skizziert und damit auf eine fortgesetzte Konzentration auf die Reform des Bankensektors zur Verhinderung zukünftiger Krisen hingewiesen.

Die Regierung ersucht die Öffentlichkeit über einen Konsultationsprozess um ihr Feedback, einschließlich von Finanzinstituten, Industrievertretern und der Öffentlichkeit. Die Konsultationsperiode ermöglicht eine weitere Verfeinerung der Vorschläge, bevor sie finalisiert werden. Der Bundesrat erwartet, dass die Maßnahmen zu einem widerstandsfähigeren Bankensystem beitragen, systemische Risiken verringern und das Vertrauen in den Finanzsektor wiederherstellen. Die Reformen spiegeln eine breitere Bemühung wider, sicherzustellen, dass der Bankensektor verantwortungsvoll und transparent arbeitet und sowohl das öffentliche Interesse als auch die wirtschaftliche Stabilität schützt.

2 Berichte

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 80vor 11 Tagen
«Too big to fail»-Regulierung – Härtere Boni-Regeln – Bundesrat will Spitzen der Banken zügeln

Der Schweizerische Bundesrat hat strengere Vorschriften vorgeschlagen, um die Verantwortlichkeit der Banken-Führungskräfte zu erhöhen und die mit hohen Boni verbundenen Risiken zu verringern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Lücken im regulatorischen Rahmen von "too big to fail" (TBTF) zu schließen, insbesondere angesichts des Zusammenbruchs der Credit Suisse. Die Vorschläge umfassen die Einführung eines Haftungsregimes für Banken mit mehr als 250 Mitarbeitern, die Einführung mehrjähriger Beschränkungen der variablen Vergütung für Top-Führungskräfte und die Rückforderung von Boni, wenn diese eine übermäßige Risikobereitschaft fördern.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt den Vorschlag des Bundesrates als ausgewogenes Bemühen zur Verbesserung der Bankenregulierung dar, ohne offen links- oder rechtsgerichtete Perspektiven zu bevorzugen, und konzentriert sich auf die sachlichen Beschreibungen der vorgeschlagenen Maßnahmen, ihre Ziele und die Reaktionen offizieller Institutionen wie der SNB.

Warum Faktentreue (90): This article provides detailed and accurate information about the federal council’s proposals, including specific measures like the accountability regime for banks with over 250 employees. It cites Finanzministerin Karin Keller-Sutter and references the Credit Suisse collapse as the trigger. The con

Warum Objektivität (80): The article maintains a neutral tone, presenting facts without strong emotional language. It balances the discussion by explaining both the rationale behind the regulations and the potential impact on financial stability. There is no clear bias toward any particular political stance.

watson logowatsonUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 11 Tagen
Risiko-Boni und Krisenmanagement: So will der Bundesrat die Banken regulieren

Der Schweizerische Bundesrat hat neue Vorschriften vorgeschlagen, die auf die Verbesserung des Risikomanagements und des Krisenmanagements innerhalb der Banken abzielen. Der Vorschlag umfasst Maßnahmen wie Risikobonusse und strengere Überwachungsmechanismen zur Gewährleistung der Finanzstabilität. Diese Änderungen kommen als Reaktion auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit des Bankensektors inmitten wirtschaftlicher Unsicherheiten. Die Initiative zielt darauf ab, die Transparenz und Rechenschaftspflicht zwischen Finanzinstituten zu verbessern und potenziell zukünftige Regulierungsrahmen in der Schweiz zu beeinflussen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die vorgeschlagenen Verordnungen neutral und konzentriert sich auf die Ziele und möglichen Auswirkungen der Initiative des Bundesrates, ohne offen eine bestimmte politische Haltung oder Ideologie zu begünstigen.

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the Swiss federal council's proposed regulations targeting large banks, including measures to hold executives accountable and improve crisis preparedness. It references the collapse of Credit Suisse as the catalyst and aligns with the cross-source consensus on these re

Warum Objektivität (70): The tone leans slightly towards supporting stricter regulation of banks, particularly highlighting the need to prevent 'too big to fail' scenarios. While not overtly biased, the emphasis on holding bank executives accountable may reflect a broader public sentiment rather than purely objective report

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