Der Bürgermeister von Zagreb, Tomislav Tomašević, betonte kürzlich in einer Erklärung, dass es der Stadt gelungen sei, ein Haushaltsdefizit für das Jahr 2025 zu vermeiden und sich als eine der wenigen kroatischen Städte zu positionieren, die diese Leistung erzielt haben.
Tomašević wies darauf hin, dass mehrere andere Städte, darunter Split, Karlovac, Velika Gorica, Petrinja, Kutina, Osijek, Vinkovci, Šibenik, Zadar, Sisak und Našice, im vergangenen Jahr alle erhebliche Defizite verzeichneten. Er stellte fest, dass diese Städte überwiegend unter der Leitung der Kroatischen Demokratischen Union (HDZ) stehen. Seine Kommentare spiegeln einen breiteren Kontrast zwischen der finanziellen Gesundheit Zagrebs und den Kämpfen seiner Kollegen wider. Trotz des Rückgangs der Einnahmen für die städtische Holdinggesellschaft Zagrebs betonte Tomašević, dass der Erfolg öffentlicher Unternehmen mehr an ihrer betrieblichen Effizienz als an ihrem Umsatzwachstum gemessen werden sollte.
Er erwähnte, dass die Holding drei Jahre in Folge profitabel war, nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge mit Verlust betrieben hatte. Darüber hinaus haben sowohl die Holding als auch die Stadt Verbesserungen ihrer Kreditratings erfahren, was auf eine stärkere finanzielle Lage hinweist. Der Bürgermeister äußerte auch Bedenken hinsichtlich des Gewinnrückgangs für die Holding, und stellte fest, dass das Hauptziel öffentlicher Unternehmen darin besteht, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu niedrigeren Kosten zu erbringen, anstatt Gewinne zu maximieren. Im Gegensatz dazu priorisieren private Unternehmen in der Regel die Gewinnmaximierung für ihre Eigentümer.
Tomašević erklärte, dass übermäßige Gewinne in öffentlichen Einrichtungen schädlich sein können, und betonte die Bedeutung der Erhaltung der Erschwinglichkeit und der Servicequalität für die Bürger.
Er argumentierte, dass Großprojekte nicht vollständig auf die Sommermonate beschränkt werden können, da solche Einschränkungen Fragen aufwerfen würden, warum ähnliche Arbeiten nicht über die Sommersaison hinaus durchgeführt werden.
Tomasević enthüllte weiter, dass kommunale Unternehmen doppelt so viele Arbeiten anforderten, wie erlaubt waren, um sicherzustellen, dass der Verkehr weiterhin vernünftigerweise gut funktionieren konnte. Trotz dieser Einschränkungen bleibt die Stadt verpflichtet, die Infrastruktur im Laufe des Jahres weiter zu verbessern, wobei die anspruchsvollsten Aufgaben in den Sommermonaten konzentriert sind.
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