Am 22. Juli wurde in Tokio die höchste Anzahl von Hitze-bedingten Krankenhausaufenthalten seit 2010 gemeldet, mit 453 Fällen, darunter ein Todesfall und vier in kritischem Zustand. Die Einsätze der Rettungsdienste erreichten ein 63-Jahreshoch und die Temperaturen überschritten 40 ° C in mehreren Regionen. Die japanische Regierung führte einen neuen Begriff ein, "Kokushobi", um extreme Hitze hervorzuheben, obwohl dies keine offiziellen Maßnahmen auslöst. Über 11.000 Menschen suchten in der vergangenen Woche landesweit nach Notfallversorgung, mit 14 Todesfällen. Die Wissenschaftler schreiben die erhöhten Hitzeereignisse dem Klimawandel zu und stellten fest, dass Japan im vergangenen Jahr seinen heißesten Sommer auf dem Rekord hatte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über die Auswirkungen der Wärme auf die Gesundheit ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Während er den Klimawandel und die Regierungsterminologie erwähnt, vermeidet er es, sich für politische Lösungen oder politische Verantwortung zu entscheiden.





