Amnesty International warnte vor einer Eskalation des Einsatzes der Todesstrafe im Iran, nachdem zwei Männer für die Teilnahme an regierungsfreundlichen Protesten hingerichtet wurden. Die Organisation behauptet, dass derzeit mindestens 60 Personen der Gefahr der Hinrichtung ausgesetzt sind. Diese Personen werden Berichten zufolge wegen ihrer Beteiligung an regierungsfeindlichen Demonstrationen im Winter ins Visier genommen. Die beiden hingerichteten Männer wurden beschuldigt, Polizisten angegriffen und sie in Brand gesteckt zu haben. Sie wurden öffentlich in der Stadt Malekschahr in der Provinz Isfahan gehängt. Die Hinrichtungen sind Teil einer breiteren Unterdrückung von Dissidenten nach weit verbreiteten Protesten im Dezember 2025, die sich in groß angelegte Demonstrationen gegen das autoritäre Regime des Iran ausbreiteten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Situation im Iran durch die Perspektive der Menschenrechtsverletzungen und der Repression durch die Regierung dargestellt, wobei Amnesty International und UN-Experten zitiert werden, die die iranische Justiz für die Verletzung internationaler Standards kritisieren.




