Der amtierende US-Generalstaatsanwalt Todd Blanche hat offiziell den von Präsident Donald Trump vorgeschlagenen "Anti-Weaponisation"-Fonds in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar zurückgezogen, der darauf abzielte, Personen, die wegen des Aufstands am US-Kapitol im Januar 2021 strafrechtlich verfolgt wurden, Entschädigungen zu gewähren. Der Rückzug war für Blanches Bestätigung als ständiger Generalstaatsanwalt notwendig, da zwei republikanische Senatoren, John Cornyn und Thom Tillis, zuvor ihre Unterstützung zurückgehalten hatten, weil sie besorgt waren, dass der Fonds potenziell Trump-Verbündeten zugute käme und den Präsidenten und seine Mitarbeiter vor IRS-Audits schützen würde. Blanche legte Unterlagen vor, die die Stornierung des Fonds bestätigten, und stellte klar, dass die IRS-Immunität nur für die in der Klage genannten Parteien gelten würde, darunter Trump, seine Söhne und die Trump-Organisation. Trotz des Rückzugsplans stieß Blanche auf Widerstand von Demokraten und einigen Republikanern, die befürchteten, dass er es erlauben könnte, diese Zahlungen an den Aufruhrungen am US-Kapitol zu leisten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die politischen Manöver rund um den Fonds und die Bestätigung von Blanche, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






